DF-Artikeldatenbank: Geheime Sat-Signale – Higher Frame Rate

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Die Online-Datenbank von DIGITALFERNSEHEN.de wird fortlaufend um neue Hintergrundartikel erweitert. In dieser Woche erfahren Sie alles über geheime Satellitensignale, die Higher Frame Rate und das visuelle Feuerwerk von „Samsara“. Zu Gast im Hörraum: Linn Kiko und Naim UnitiQute & UnitiServe.

Geheime Satellitensignale

 
Üblicherweise werden auf den Transpondern unserer bekannten Satelliten TV- und Radioprogramme gemeinsam übertragen. Sie werden während eines Sendersuchlaufs von unseren Sat-Receivern fein säuberlich getrennt und in die Listen für Fernseh- und Radiokanäle eingetragen. Wer sich Sat-Frequenzlisten schon einmal genauer angeschaut hat, wird aber auch weitere Radiostationen entdeckt haben, die alleine für sich senden und von unseren Receivern offensichtlich übersehen wurden. Wie sind sie dennoch zu bekommen?
 
Wo zu finden?
 
Solche geheimen Radiosender sind zum Beispiel auf Astra 3B auf 23,5 Grad Ost und auf Eutelsat 16A auf 16 Grad Ost aufgeschaltet. Auf 23,5 Grad Ost sind zum Beispiel die Übertragungen des Deutschlandfunks, von Antenne Bayern, sowie den österreichischen Privatsendern Antenne Tirol, Radio Osttirol, Welle 1, Radio Oberland und Radio POS Österreich bekannt. Auf 16 Grad Ost wissen wir von mehreren niederländischen Stationen, wie Radio 538, 100 % NL und unter anderem Slam! FM. Wir können davon ausgehen, dass es noch deutlich mehr solche Radiostationen auf unseren bekannten TV-Satelliten gibt.
 
Alle weiteren Details rund um die geheimen Satellitensignale erfahren Sie hier.
 Higher Frame Rate (HFR)

Haben Sie Peter Jacksons „Der Hobbit“ im Kino gesehen und wenn ja, haben Sie etwas bemerkt? Ausgewählte Kinos, z. B. der Cinemaxx- und Cinestar-Gruppe, zeigten den Film nicht nur in 3D, sondern in sogenannter HFR-Qualität. Doch was hat es eigentlich mit der „Higher Frame Rate“ auf sich?
 
Peter Jackson ist nicht nur ein talentierter Filmemacher, sondern auch ein Technikfan. Kollege James Cameron hat mit „Avatar“ das 3D-Kino salongfähig gemacht und Jackson sammelte erste 3D-Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Steven Spielberg für den Film „Tim und Struppi“. Für den Dreiteiler „Der Hobbit“ wollte Peter Jackson aber noch einen Schritt weiter gehen und verglich sein Vorhaben mit einem Erlebnis in einem Vergnügungspark: Dortige 3D-Vorstellungen scheinen die Besucher förmlich in das Geschehen hineinzuziehen und alles wirkt extrem scharf und ruckelfrei.
 
Als er diese Qualität mit Kinobildern verglich, stellte er schnell fest, dass der etablierte Kinostandard, an dem sich selbst James Cameron mit „Avatar“ hielt, nicht ausreicht, um die Zuschauer direkt nach Mittelerde zu teleportieren. Deshalb griff Jackson nicht nur auf moderne 3D-Kameras zurück, sondern verabschiedete sich zugleich von der Tradition des Filmemachens schlechthin: Die Beschränkung auf 24 Bilder pro Sekunde.
 
Was Sie noch alles über die Higher Frame Rate wissen sollten, können Sie in unserem neuesten Hintergrundartikel nachlesen.
 Für Sie getestet: das Komplettsystem Linn Kiko

 
Sie zählen zu den weltbesten Netzwerkplayern und simultan mit zu den kostspieligsten. Wer verhältnismäßig günstig in die Edelliga einsteigen will und auf lange Konfigurationsorgien verzichten kann, soll nun das passende Komplettsystem erhalten. Aber ist dem wirklich so?
 
Der schottische Hi-Fi-Hersteller Linn – bekannt für seine Edel-Netzwerkplayer – hat Zuwachs bekommen. Der neueste Spross wird Kiko genannt und wirft zunächst Fragen nach dem wahren Vater auf. Denn Assoziationen mit den Lifestyle-Systemen aus Boston sind nicht direkt von der Hand zu weisen, auch wenn sich diese rein auf den TV-Gebrauch spezialisieren. Nach erstem Erstaunen steht nun ein deutlich verjüngtes und kompaktes Set auf unserem Tisch – geht Linn jetzt etwa neue Wege?
 
Die Antwort darauf haben wir in unserem neuen Testbericht, der auch alle technischen Raffinessen der Linn Kiko unter die Lupe nimmt, für Sie zusammengefasst.
 „Samsara“ – Visuelles Feuerwerk

Vor knapp 20 Jahren erschien mit „Baraka“ ein Dokumentarfilm in den Kinos, der die Welt dieses Mediums auf den Kopf stellte. Statt der systematischen Wissensvermittlung durch einen Kommentar und der daran gebundenen Bildfolge konzentrierte sich der Film ausschließlich auf die Ästhetik des Gezeigten und zielte damit, unterstützt durch die entsprechenden Klänge, auf eine meditative Wirkung ab.
 
Das Konzept ging auf, die auf teurem 70 Millimeter-Material aufgenommenen Bilder sahen aus, wie die Gewinnerfotografien des alljährlichen World-Press-Photo-Wettbewerbs – bis ins kleinste Detail durchkomponiert und mit dem fachmännischen Auge eines Profi-Fotografen eingefangen. Nun haben die beiden Filmemacher Ron Fricke und Mark Magidson erneut einen Film gedreht, der den Rhythmus des Planeten durch visuelle Meditation spürbar machen soll. Anstatt auf die in vielerlei Hinsicht günstigere Digital-Technik umzusteigen, bauten sie erneut auf das riesige 70 Millimeter Filmmaterial, das für die Bearbeitung in der kaum zu überbietenden 8K-Auflösung eingescant und digital überarbeitet wurde.
 
Mehr zu Samsara erfahren Sie in unserem neuen Hintergrundartikel.
 Im Test: Naim UnitiQute & UnitiServe

 
Naim steht für Hi-Fi, Naim steht für Qualität und Naim steht für minimalistische Optik mit monströsen 19-Zoll-Gehäusen. Auf all das waren wir gefasst, als wir die Kartons der UnitiQute- und UnitiServe-Geräte öffneten, und wurden restlos überrascht.
 
Die Entwickler von legendären Geräten wie dem Naim HDX haben sich wohl gedacht „aus eins mach zwei“ und dem Trend der Minimalisierung Folge geleistet. Das englische Wörtchen cute – süß – steckt hinter der Wortschöpfung Qute und genau das dürfte wohl so manchem Familienmitglied über die Lippen kommen, wenn es die neuste Errungenschaft der technikbegeisterten Hälfte betrachtet.
 
Das kompakte ca. 20-Zentimeter-breite Gehäuse geizt dabei nicht an Ausstattung und bietet so ziemlich alles an Technik, was heute von Bedeutung ist. Der sonst in der Uniti-Reihe klassisch integrierte CD-Player entfällt und wird stattdessen mit umfangreichen Zusatzfunktionen auf den UnitiServe ausgelagert. Die Geräte müssen nicht zwingend miteinander kombiniert werden, allerdings verschenkt man bei einem Einzelkauf eine Vielzahl an Möglichkeiten.
 
Womit UnitiQute und UnitiServe von Naim noch zu überzeugen versuchen, erfahren Sie hier.DF-Artikeldatenbank – Alle Artikel im Überblick
[red]

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