Neuer Streamingdienst von Disney: Das ist über „Star“ bekannt

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Bild: © Piotr Adamowicz - Fotolia.com
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Bereits im August kursierte die Meldung, dass Disney im nächsten Jahr einen weiteren internationalen Streaming-Dienst starten will. Inzwischen gibt es erste nähere Informationen dazu.

„Star“, so der Name des Streamingdienstes, soll Inhalte unter anderem von Searchlight, ABC und FX zur Verfügung stellen. Disney will damit eine weitere Alternative zu Disney+ bieten, indem auf der Plattform eher erwachsenere Inhalte gestreamt werden können. Allerdings soll es sich dabei laut übereinstimmenden Medienberichten ausschließlich um Produktionen von Disney selbst oder von Tochter-Firmen wie Searchlight oder 20th Century Studios handeln. Weiterhin unklar ist dabei, inwiefern Star den Streamingdienst Hulu auf dem internationalen Markt ersetzen soll oder nicht.

Vor einigen Tagen gab Christine McCarthy, Senior Executive Vice President und Chief Financial Officer bei, weitere vage Infos bekannt. Im Rahmen zweier Medien- und Technik-Konferenzen äußerte sie sich zu den geplanten Inhalten, wie der Seite „Whats On Disney Plus“ zu entnehmen ist. So sollen bei Star insbesondere Unterhaltungssendungen mit episodischer Struktur erscheinen. Der Fokus könnte also eher auf TV-Serien als auf Filmen liegen. Außerdem soll die Plattform für verschiedene Märkte unterschiedlich aussehen, so McCarthys Andeutungen. Sie betont weiter, dass sich Disney noch in einer Planungsphase befinden soll.

Es wird jedoch erwartet, dass der Konzern im Rahmen des sogenannten Investor Days genauere Details zu der geplanten Streamingplattform veröffentlichen wird. Der virtuelle Event wird am 7. Oktober stattfinden.

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6 Kommentare im Forum

  1. Jetzt weiß man auch, warum disney+ relativ günstig ist. Weil der Rest halt über andere Dienste geblecht werden muss.
  2. Ja, echte Salamitaktik, um mehr Geld zu verdienen. Spontan ist mir bei der Schlagzeile eingefallen: Wie viele Streaming-Sender denn noch?
  3. Ist doch in Ordnung, solange man monatlich kündigen kann. Disney+ ist so ein Paradebeispiel, da interessiert mich persönlich nur Mandalorian. Also wird der Dienst zukünftig einmal pro Jahr für einen Monat abonniert. Bei Netflix und Prime gibts dagegen soviel Auswahl, dass ich nicht hinterherkomme, beide habe ich dauerhaft (taktisch unklug).
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