Dschungelcamp: Polizeiermittlung um Kakerlaken

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Eine Kakerlake (Insekt) © vitali_chesnokov/stock.adobe.com
© vitali_chesnokov/stock.adobe.com
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Das britische Pendant des „Dschungelcamps“ hat für seine Spiele Insekten ausgesetzt. Nun ermittelt die Polizei. „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ bei RTL könnte ähnliches bevorstehen.

Für das britische wie das deutsche Dschungelcamp heißt es in nächster Zeit: zuhause bleiben. Während hierzulande die Vorbereitungen für das TV-Spektakel noch laufen, ist das Format in Großbritannien schon gestartet. Und hat prompt Ärger mit der Polizei.

Denn für die altbekannten Ekel-Spielchen kommen diverse Insekten im Camp in Wales zum Einsatz. Dem walisischen Moderator und Naturexperte Iolo Williams bereitet das Bauchschmerzen. Williams sieht die Gefahr, dass etwa Kakerlaken aus dem Camp entkommen könnten. Mit den widerstandsfähigen Tierchen werden die Teilnehmer zum Teil zuhauf überschüttet. Als invasive Art könnten sie bei Ausbruch das native Ökosystem gefährden.

In einem weiteren Tweet merkte Williams an, „I’m a Celebrity“ habe keine behördliche Erlaubnis eingeholt, um nicht-heimische Tiere auszusetzen. Wie Medien berichten, haben sich mittlerweile die zuständigen Behörden eingeschaltet.

Das Dschungelcamp selbst wehrte die Vorwürfe ab: Alle Insekten seien zu kommerziellen Zwecken in Großbritannien gezüchtet worden. Zudem würde man sie alle nach dem Dreh mit einem Gittersystem wieder einfangen.

Bei RTL wird man die Entwicklungen auf der Insel sicher im Auge behalten, um im Januar nicht vor ähnlichen Problemen zu stehen. Dass „Ich bin ein Star“ diesmal eher eine Spiele- statt eine Camp-Show werden soll, könnte dem vorbeugen. Weniger bis keine Tiere für die Challenges einzusetzen würde auch Tierschutzorganisationen freuen.

Bildquelle:

  • kakerlake: vitali_chesnokov/stock.adobe.com

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