Nacktfoto-Warnfunktion von Apple: Quatsch oder nützlich?

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Warnung - Warnschild
© fotohansel via stock.adobe.com
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Apple macht seine neuen Jugendschutz-Funktionen, zu denen auch Warnmeldungen bei Nacktfotos gehören, erstmals auch in Deutschland verfügbar.

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Zunächst können darauf allerdings nur Nutzer der am Mittwoch für Entwickler bereitgestellten Betatest-Versionen der neuen Betriebssysteme für iPhone, iPad und Mac-Computer zurückgreifen. Für alle dürften sie erst im Herbst nutzbar werden.

Keine Nacktfoto-Warnung bei Nutzung von Whatsapp

Die Nacktfoto-Erkennung funktioniert nur in Apples Chat-App Messages und muss zunächst von den Eltern aktiviert werden. Wenn Jugendliche dann ein Nacktfoto erhalten, wird dieses zunächst unkenntlich gemacht und sie werden gefragt, ob sie es sich tatsächlich ansehen wollen. Zu den angebotenen Optionen gehört dann unter anderem, etwa die Eltern zu kontaktieren und den Kontakt, von dem das Foto kam, zu blockieren. Auch beim Versuch, ein Nacktfoto zu verschicken, taucht zunächst eine Warnmeldung auf.

Apple betont sensiblen Umgang mit Daten

Apple betont, dass Nacktheit in den Fotos ausschließlich von Software auf dem Gerät erkannt werde, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Inhalte erhalten bleibe und der Konzern keinen Zugriff darauf bekomme. Auch erfahre Apple nichts davon, wenn Software ein Nacktfoto auf einem Gerät identifiziere.

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48 Kommentare im Forum

  1. "und sie werden gefragt, ob sie es sich tatsächlich ansehen wollen." Genau so sinnvoll, wie die Altersabfrage bei P*rnhub.
  2. Selbstverständlich werden sie das dann genauso verneinen, wie wir das getan hätten, falls uns in unserer Jugend jemand solche Fotos in Papierform hätte zeigen wollen .
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