31. Januar im Zeichen des Brexits bei Arte

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Es kommt der Tag, an dem Großbritannien nicht mehr Teil der EU ist: Arte greift das Dauerthema Brexit in einem Programmtag rund um das Polit-Chaos der letzten Jahre auf.

Es ist das dominante Thema der Europa-Politik der letzten Jahre gewesen: Seit 2016 gingen die Verhandlungen im britischen Parlament hin und her und so ganz einig konnten sich die Briten bis heute nicht werden. Der endgültige Austritt aus der EU soll nun am Freitag, 31. Januar stattfinden, doch selbst dann ist noch nicht alles geklärt. Arte fühlt dem Thema am Brexit-Tag auf den Zahn und beleuchtet mit verschiedenen Dokumentationen und Reportagen die Hintergründe und Folgen des Brexit für die betroffenen Menschen.

Der wichtigste Beitrag des Thementages liefert die Dokumentation „Brexit: Das Endspiel“, die am 31. Januar um 21.45 Uhr zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt wird. In der Doku werden die Geschehnisse innerhalb und außerhalb des Parlaments sowie das vorerst letzte Kapitel im Kampfes um die Frage des Brexits beleuchtet – der Tag des Austritts.

Zu den Protagonisten gehören der „Brexit“-Parteichef Nigel Farage, die „Remain“-Rebellen Sir Nicholas Soames und Anna Soubry, der Kritiker des Außenministeriums, Sir Alan Duncan, der engagierte Hinterbänkler Andrew Bridgen und der Kabinettsminister Nicky Morgan.

Bereits ab 5.20 Uhr morgens stimmt zudem die Dokumentation „Brexit heißt Brexit“ auf den Thementag ein: Das Credo der ehemaligen Premierministerin Theresa May steht für einen harten und kompromisslosen Brexit. Welche Bedeutung es damit konkret auf sich hat, untersucht der britische Journalist und Filmemacher Patrick Forbes, der in seinem tiefgespaltenen Heimatland unterwegs ist und diesen Fragen auf den Grund geht. Doch wie ergeht es eigentlich den Menschen an der irischen Landesgrenze in Zeiten des Brexits? Um 6.15 Uhr verschafft die Dokumentation „Irland, die Grenze des Brexits“ genau diesen Menschen Gehör. Beide Dokumentationen sind bis 1. März auch online abrufbar.

In „The Clock is ticking – Das Brexit-Drama“ um 7.15 Uhr zeichnet der Filmemacher Alain de Halleux das Porträt eines verunsicherten Europas am Scheideweg. Online steht die Doku bis 16. März zur Verfügung. Die Reportage „Re: Brexit-Chaos in der Karibik“ zeigt um 8.55 Uhr die Auswirkungen des Brexits auf die Wirtschaft der britischen Übersee-Insel Anguilla. Diese Folge ist vom 30. Januar bis 30. April online verfügbar.

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7 Kommentare im Forum

  1. Nein, ist es nicht. Und Deutschland wird sich daran kein Beispiel nehmen, zumindest auf absehbare Zeit.
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