Gottschalk: Moderation muss nicht besser, sondern anders sein

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Thomas Gottschalk, scheidender Moderator der ZDF-Show „Wetten, dass..?“, sieht die Zukunft der Sendung mit einer gewissen Skepsis. Der Unterhaltungssendung selbst wünscht er aber weiterhin Erfolg.

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„Die Absicht eines jeden Nachfolgers muss es immer sein, es nicht besser machen zu wollen als der Vorgänger – sondern anders“, sagte der 61-Jährige der „Bild“-Zeitung. „Ich gebe allerdings zu, dass der Knochen, den ich hinterlasse, schon ziemlich abgenagt ist“. Am 3. Dezember präsentiert Gottschalk die Show zum letzten Mal. Das ZDF will sie nach einer Pause fortsetzen, mit neuem Konzept und neuem Moderator. Favorit Hape Kerkeling hatte am Samstag öffentlich die Nachfolge abgelehnt.

Gottschalk sagte weiter: „Ich halte mich mit Äußerungen zur Zukunft von ‚Wetten, dass..?‘ ganz bewusst zurück, denn das ZDF hat natürlich etwas die Sorge, dass ich bei meinem Ritt in den Sonnenuntergang den Gaul gleich mit um die Ecke bringen könnte. Das ist nicht meine Absicht, denn ich gönne der Show weiterhin jeden Erfolg“.
 
Dennoch gebe es Leute, die seinen Job machen könnten. Und ein Wechsel tue immer gut. „Ich wollte nie einen anderen James Bond als Sean Connery“, sagte Gottschalk. „Inzwischen finde ich Daniel Craig klasse. Und das mit den ‚großen Schuhen‘ ist natürlich Quatsch. Frank Elstners Schuhe waren damals noch viel größer und ich habe mich darin ausgesprochen wohlgefühlt“. Gottschalk hatte die Show 1987 von Erfinder Elstner übernommen. [dpa/rh]

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2 Kommentare im Forum

  1. AW: Gottschalk: Moderation muss nicht besser, sondern anders sein Kann der Mann nicht einfach ruhig sein und in Rente gehen... Seine Ideen langweilen und er auch....
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