„Liberace“: Glitzer-Lawine mit Michael Douglas und Matt Damon heute im TV

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Micheal Douglas
©2022 ARD/ Degeto
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Liberace war einer der größten Entertainer der 70er Jahre. Das Biopic über den Luxus-vernarrten Show-Pianisten und seinen Liebhaber Scott Thorson läuft heute auf Arte.

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Der 2013er Spielfilm „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ unter der Regie von Steven Soderbergh („Erin Brockovich“) führt Michael Douglas in der Hauptrolle des Ausnahme-Pianisten Liberace und Matt Damon in der Rolle seines Liebhabers Scott Thorson. Liberace ist ein geborener Entertainer. Der Show-Pianist liebt es, im Rampenlicht zu stehen, und genießt die Aufmerksamkeit seiner Bewunderer. Er hat ein Faible für Luxus, teure Autos, Schmuck, Champagner. Regelmäßig schart er junge, attraktive Männer um sich. Als er nach einem Konzert den jungen Scott trifft, ist er sofort von ihm begeistert. Er bietet ihm an, ihn zu seinem persönlichen Assistenten zu machen. Scott willigt ein und zieht zu ihm. Von da an führen die beiden eine Liebesbeziehung.

Arte stellt „Liberace“ für eine Woche in der Mediathek bereit

Liberace ist katholisch und hält seine Homosexualität vor der Öffentlichkeit geheim. Doch er bietet Scott seine Unterstützung beim Kauf eines Hauses an und will ihn sogar als Sohn adoptieren. Scott gibt für seinen Liebhaber, Partner und Chef alles auf und gerät in einen Strudel der Abhängigkeit. Er ist den Launen Liberaces hilflos ausgeliefert. Die am Anfang so liebevoll wirkende Beziehung nimmt immer skurrilere Züge an, vor allem als Liberace Scott darum bittet, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen und abzunehmen.

„Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ ist ein vielschichtiges Porträt des Unterhaltungskünstlers. Der empörenden Selbstbezogenheit und Skrupellosigkeit des Stars wird das Bild eines sensiblen und im Grunde warmherzigen Menschen gegenübergestellt. Das Biopic wurde in den USA als Fernsehfilm produziert, da sich kein Filmstudio für die Geschichte des homosexuellen Paares Liberace-Thorson interessierte. Als ein solcher gewann er jedoch elf Emmys und wurde bei den Golden Globes als bester Fernsehfilm ausgezeichnet.

Regisseur Steven Soderbergh gewann mit nur 26 Jahren in Cannes die Goldene Palme für seinen Indie-Film „Sex, Lügen und Video“ (1989). Es folgte neben zahlreichen weiteren hochrangigen Auszeichnungen im Jahr 2001 der Oscar für die beste Regie („Traffic“). Seine Filmografie ist eine bunte Mischung aus Arthaus-Filmen und auch kommerziellen Erfolgen wie etwa der „Ocean‘s“-Reihe.

Der ca. 112 Minuten lange Spielfilm „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ ist ab heute bis zum Dienstag, den 23. August, in der Arte Mediathek verfügbar. Die TV-Ausstrahlung auf Arte erfolgt ebenfalls heute um 20.15 Uhr.

Quelle: Arte

Bildquelle:

  • Liberace Film – 6: Arte, ARD
  • Liberace Film – 4: Arte, ARD
  • Liberace Film – 3: Arte, ARD
  • Liberace Film – 2: Arte, ARD
  • Liberace Film – 1: Arte, ARD
  • Liberace Film – 5: Arte, ARD
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