Löw deutet sinkende Quoten nicht als Abkehr von der Nationelf

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Joachim Löw bewertet die geringe Einschaltquote bei einigen Fußball-Länderspielen in diesem Herbst nicht als Abkehr der Fans von der deutschen Nationalmannschaft.

„Das war jetzt so. Die Phasen gab es immer mal. Freundschaftsspiele, wie es allgemein hin heißt, interessieren die Zuschauer manchmal nicht so ganz brennend. Aber nächstes Jahr, wenn die EM gegen Frankreich beginnt, kann man davon ausgehen, dass die Einschaltquote sehr hoch sein wird“, sagte der Bundestrainer vor dem Nations-League-Spiel an diesem Samstag (20.45 Uhr/ZDF) in Leipzig gegen die Ukraine.

Lediglich 5,42 Millionen Menschen hatten am Mittwochabend im Durchschnitt bei RTL den 1:0-Testspielsieg gegen Tschechien geschaut. Das ergab einen Marktanteil von 18,2 Prozent. Das war nach Angaben von RTL, ARD und ZDF seit mindestens 20 Jahren die schlechteste Quote für eine deutsche Länderspiel-Übertragung in den Abendstunden.

Beliebter als Löws Auswahl war Horst Lichter, der mit „Bares für Rares“ der Primetime-Sieger war. Durchschnittlich 5,45 Millionen Menschen schauten lieber die – nahezu parallel laufende – Trödelshow im ZDF als die Nationalmannschaft (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Das bisher schlechteste Ergebnis für eine Übertragung der DFB-Auswahl in den Abendstunden waren die 5,82 Millionen TV-Zuschauer beim 3:3 gegen die Türkei Anfang Oktober bei RTL. Der Marktanteil lag damals bei 21,6 Prozent.

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73 Kommentare im Forum

  1. Findet das Spiel heute Abend überhaupt statt, wegen den Corona-Fällen in der Ukraine-Mannschaft?
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