Panne: ARD und Eurosport müssen Live-Übertragung vom Biathlon abbrechen

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biathlon wintersport © ARochau - Fotolia.com
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Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding konnte nicht live im TV gezeigt werden. Schuld daran war eine wiederholt auftretende technische Panne, ARD und Eurosport reagierten unterschiedlich.

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Während des Rennens sorgten Stromausfälle in Bayern für jede Menge Hektik. Im TV fiel die Liveübertragung bei ARD und Eurosport mehrfach aus und im Stadion ging nichts mehr. Kurzfristig musste der Sportreporter im Ersten über sein Handy kommentieren, dann wurde ersatzweise eine Doku über Biathlon-Legende Magdalena Neuner gesendet, Eurosport blendete Werbung ein.

Auch in den Gebäuden und am Schießstand gab es zeitweise kein Licht, auch Monitore blieben mit Unterbrechungen mehrfach schwarz. Davon nicht betroffen war aber die Zeitnahme, die ohne Unterbrechungen über Akkus abgesichert war. So konnte das Rennen regulär gewertet werden.

ARD zeigt aufgrund der Panne Neuner-Doku, Eurosport Werbung

Testbild
Wie sie sehen, sehen sie nichts – ARD und Eurosport reagierten auf Unterschiedliche Weise auf die Panne. © WDR [A]

Benedikt Doll hat zum Auftakt des Biathlon-Heimweltcups in Ruhpolding in dem chaotischen Einzelrennen mit mehreren Stromausfällen den sechsten Platz belegt. Der 32-Jährige leistete sich am Mittwoch eine Strafminute und lag nach 20 Kilometern 56,3 Sekunden hinter Sieger Johannes Thingnes Bö. Der 29 Jahre alte Norweger kompensierte bei seinem 60. Weltcuperfolg gleich zwei Strafminuten und verwies mit einem Vorsprung von 9,9 Sekunden seinen Teamkollegen Vetle Sjaastad Christiansen (1 Fehler) auf Rang zwei. Dritter wurde der fehlerfreie Slowene Jakov Fak. Für Bö war es bereits der achte Saisonsieg. Alle anderen deutschen Skijäger verpassten die Top Ten.

Ob das Rennen wegen der Strom-Panne gewertet wird, will nach Angaben von Eurosport und ARD eine Jury entscheiden.

Bildquelle:

  • df-testbild: ARD-Foto
  • Biathlon Wintersport: © ARochau - Fotolia.com
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3 Kommentare im Forum

  1. Man hätte gar nicht abbrechen müssen, früher hat man da immer zum Telefon gegriffen und wenigstens weiter informiert. Der ORF hat auch weiter kommentiert und der SRF hat auch ausgeharrt und das Ende wieder übertragen. Einfach nur peinlich, wie sich unser "Das Erste" verhalten hat.
  2. Telefon hat man genutzt ... nachdem das Bild das 2. mal weg war und hat beim 3. Mal dann Prompt zur zusammenfassung vom Snowboard gegeben (was allerdings zugegebenerweise wohl auch so geplant war). Außerdem hat man bei den ersten beiden Ausfällen im Ersten geduldig gewartet bis das Füllerprogramm fertig war während auf anderen Sendern wieder Live Bilder zu sehen waren.
  3. Mit den ständigen Bildausfällen hätte man halt auch nichts gewonnen. Eigentlich hätte man den Wettkampf abbrechen müssen da die Sportler am Schießstand unterschiedliche Bedienungen hatten. (zum Teil fehlende Beleuchtung der Scheiben)
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