Sat.1 ändert Sendeplatz von „Britt“ schon kurz nach der Rückkehr

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Britt Hagedorn wird mit einem Talk-Format bei Sat.1 zurückkehren
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Mehr Britt, mehr Talk, mehr Klinik – aber kein Kochen mehr. Sat.1 werkelt weiter an seinem Nachmittags-Programm und passt das Line-up an:

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Ab Montag, 7. November, eröffnet Sat.1 mit zwei Folgen der Krankenhaus-Serie „Klinik am Südring“ um 15 Uhr den Nachmittag. Britt Hagedorn lädt ab dann die Zuschauer zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr zu zwei Ausgaben ihres neuen Daily Talks ein. Erst am Montag hatte die Talkerin ihr Comeback bei Sat.1 gegeben, da noch um Punkt 16 Uhr. Die Quoten haben sich jedoch nach einem soliden Auftakt schnell in den Sinkflug begeben.

„Britt“ jetzt auf späterem Sendeplatz und zweimal am Tag

Ob die Ausweitung auf zwei Folgen pro Tag zu einem etwas späteren Sendezeit da helfen, bleibt abzuwarten. Vielmehr könnte auch der Verdacht nahe liegen, dass man die neue alte Show durch die doppelte Taktung schneller zu Ende bringen möchte als ursprünglich geplant. Denn noch im Laufe des Winters plant Sat.1 mit dem Start von „Volles Haus“ eine weitere Überarbeitung des (werktäglichen) Nachmitagsprogramms. Gut möglich, dass „Britt“ dann darin aufgeht und wieder auf eine Folge pro Tag eingedampft wird. Wenn das Talkshow-Comeback denn überhaupt so lange laufen darf. Es bleibt also unübersichtlich.

Der Orienterung halber sei noch erwaähnt, dass Daniel Boschmann ab ebenjenem Montag, den 7. November, ab 18 Uhr Paare intensiv in neuen Ausgaben von „Mein Mann kann“ zocken lässt. Und TV-Kult-Anwalt Ingo Lenßen ermittelt mit seinem Team in „Lenßen übernimmt“ ab 19 Uhr. Die Kochshow „Doppelt kocht besser“ pausiert derweil zunächst am Vorabend.

Das ist das neue tägliche SAT.1-Line-up am Nachmittag und in der Access ab Montag, 7. November:

  • 13:00 Uhr: „Auf Streife – Berlin“
  • 14:00 Uhr: „Auf Streife“
  • 15:00 Uhr: „Klinik am Südring“
  • 16:00 Uhr: „Klinik am Südring“
  • 16:30 Uhr: „Britt – Der Talk“
  • 17:30 Uhr: „Britt – Der Talk“
  • 18:00 Uhr: „Mein Mann kann“
  • 19:00 Uhr: „Lenßen übernimmt“

Mit Material von Sat.1

Bildquelle:

  • britt: Sat.1/ Willi Weber
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2 Kommentare im Forum

  1. Verstehe nicht daß P7Sat1, RTL und co sich das antun. Teure Einspeisgebühren und die Quoten im Keller. Wäre es kostentechnisch nicht besser, linear abzuschalten und sich voll auf das Internet konzentrieren. z.B.: RTL - kostenlos, mit Werbung RTL+ - kostenpflichtig, ohne Werbung. Dann alle Inhalte der RTL Sender dort zeigen. Und Pro7 genauso.
  2. Linear abschalten würde zum jetzigen Zeitpunkt noch zu viele Zuschauer kosten. Denn je mehr Zuschauer erreicht werden, desto höher sind auch die Werbeeinnahmen. Rund ein Fünftel aller Haushalte in Deutschland hat im vergangenen Jahr Fernsehen über das Internet geschaut. 2019 lag der Anteil der Haushalte mit Internet-TV (Abrufangebote gehören nicht dazu) noch bei 15 Prozent, 2021 waren es dann 19 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am 10. Mai 2022 in Wiesbaden mitteilte. Nur in dieser Sparte war demnach ein Zuwachs zu verzeichnen. Satelliten- und Kabelanschlüsse dominierten allerdings nach wie vor mit 45 beziehungsweise 43 Prozent. Antennen-Anschlüsse nutzten nur noch 10 Prozent der Haushalte. Internetfernsehen: So viele Haushalte schauen in Deutschland TV übers Internet
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