„Spiegel“-Inhalte werden für TV und Streaming verfilmt

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Das zum Bertelsmann-Konzern gehörende Filmproduktionsunternehmen Ufa will künftig Inhalte der Spiegel-Gruppe verfilmen. Diese neue inhaltliche Kooperation teilten der Verlag und die Ufa am Mittwoch gemeinsam mit. Entwickelt werden sollen fiktionale und dokumentarische Filme und Serien. 

Journalisten des „Spiegels“ und des zur Gruppe gehörenden «Manager Magazins» werden demnach Hintergrundinformationen für die Ufa-Produktionen liefern. „Spiegel TV“ koordiniere die Kooperation und steuere auch dokumentarische Inhalte bei. Die Ufa übernimmt die Verfilmung der ausgewählten „Spiegel“-Stoffe.

Erste Themen seien in der Entwicklung, hieß es weiter. Darunter seien die Giftattacke auf den russischen Oppositionspolitiker Nawalny und die Rekonstruktion des Absturzes der Germanwings-Maschine vor sechs Jahren. 

In der Mitteilung hieß es auch zur geplanten Verbreitung: Man biete „Lösungen für eine digitale und multimediale Verwertung der gemeinsam entwickelten Inhalte – für alle großen Sender in Deutschland ebenso für zahlreiche weitere potenzielle Partner.“ „Spiegel»-Chefredakteur Steffen Klusmann betonte: „Gemeinsam könnte daraus etwas Großes werden: „Spiegel“-Stories fürs Fernsehen und zum Streamen.“ Ufa-Chef Nico Hofmann sagte: „Wir sind überzeugt, dass die Marken „Spiegel“ und Ufa gemeinsam eine Strahlkraft entwickeln können, die für potenzielle Auftraggeber und ein großes Publikum interessant sein wird.“

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