„SpongeBob Schwammkopf“: Zwei Folgen landen im Giftschrank

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Die skurrile Zeichentrickserie „SpongeBob Schwammkopf“ erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, doch nun wird unter anderem eine neue Folge wegen sensibler aktueller Bezüge zurückgehalten.

In der aktuellen zwölften Staffel der 1998 gestarteten Serie soll eine Folge den Titel „The Kwarantined Krab“ tragen. Zum Plot der Episode ist aus diversen Medienberichten bekannt, dass in der „Krossen Krabbe“ die sogenannte „Muschelgrippe“ ausbricht, weshalb das gesamte Restaurant unter Quarantäne gestellt wird und schnell Panik um sich greift.

Wie das Branchenmagazin Deadline am Dienstag meldete, soll die Folge aber vorerst unter Verschluss bleiben. Zuvor hatte bereits IGN darüber berichtet. “Die ‘Kwarantined Crab’ dreht sich um eine Virus-Geschichte, weshalb wir entschieden haben, sie aufgrund der sensiblen Bezüge zu der globalen Pandemie in der realen Welt nicht auszustrahlen“, zitiert Deadline einen Sprecher von Nickelodeon.

Erst kürzlich meldete IGN zudem, dass man eine weitere, ältere Folge von „Spongebob“ quasi in den Giftschrank verbannt hat. So soll die Folge mit dem deutschen Titel „Einmal wieder jung sein“ in den USA auf Paramount+ und bei Prime Video nicht mehr angeboten werden. In der Folge von 2003 fällt Mr. Krabs, der Boss von Spongebob, in eine Midlife Crisis und geht mit seinem Angestellten auf die Jagd nach Damenunterwäsche. Als Begründung für das Zurückziehen der Episode nennt Nickelodeon laut IGN-Bericht, dass einige Elemente darin nicht kindertauglich seien. In Deutschland ist die Folge aktuell jedoch weiterhin verfügbar, etwa über Amazon.

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