[Das dicke Ding der Woche] Tierische Besucher und zahnlose Alte

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Abseits von Digital-TV und Technik stolpern die Redakteure von DIGITALFERNSEHEN.de immer wieder über Meldungen, die einfach zu schade zum Wegschmeißen sind. Heute geht es um Gebisse am Meeresgrund, schottisches Billigbier und chinesische Heiratsanträge im Möhrenkostüm.

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Entflohener Wellensittich stellt sich der Polizei
 
Kein entflohener Häftling, sondern ein entfleuchter Wellensittich hat sich der Polizei in Bamberg „gestellt“. Ungewöhnlich sei auch das Auftreten des kleinen, türkisfarbenen Piepmatzes gewesen, teilten die Beamten mit. „Er kam nicht etwa durch die Türe in den Wachraum geflogen, sondern hoppelte auf seinen beiden Beinen durch die geöffnete Tür in den Wachraum der Bamberger Zentralwache“. Der sehr zahme Vogel habe sich „sofort freiwillig unter den Personenschutz einer uniformierten Kollegin“ gestellt. Die Polizei sucht nun „den oder die Erziehungsberechtigten“ für den vermutlich noch jungen Vogel.
 
 
Badewanne zum Aktenvernichter umfunktioniert
 
Ausgerechnet eine Badewanne hat ein Ehepaar in Düsseldorf zum Aktenvernichter umfunktionieren wollen. Die beiden ließen am Samstag in der Wanne ihrer Dachgeschosswohnung Papierstöße verbrennen. „Als die Betroffenen die Martinshörner der Einsatzkräfte hörten, löschten Sie das Badewannenfeuer selbst mit der Dusche“, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Beunruhigte Nachbarn hatten die 112 gewählt. Das Paar habe bis dahin schon „jede Menge Akten verbrannt“. „Die Verursacher des Feuers ließen ihren Unmut am Einsatzleiter der Feuerwehr aus und hatten kein Verständnis für den Einsatz“, so der Sprecher. Jetzt ermittelt die Polizei.

China: Kurioser Heiratsantrag im Möhrenkostüm
 
Ein spektakulärer Heiratsantrag eines Chinesen mit 48 als Möhren verkleideten, tanzenden Freunden hat in China gemischte Reaktionen ausgelöst. Das Video von der Karottenshow in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao wurde im Internet mehr als 250 000 mal angeklickt. Einige Zuschauer fanden den Auftritt allerdings „nicht wirklich romantisch“, sondern eher „angeberisch“ oder „verschwenderisch“. So mancher spekulierte, dass es sich um den Sohn reicher Leute oder eines hohen Parteifunktionärs handeln müsse.
 
Der 27-jährige Finanzangestellte hatte seine Angebetene mit seinen in Möhrenkostüme gehüllten Kumpels auf einem Platz überrascht. Wie bei einer Werbeveranstaltung traten sie am chinesischen Valentinstag zum Titellied einer populären Fernsehshow zur Partnervermittlung als bebrillte Karotten auf – ohne dass die 23 Jahre alte Frau zunächst etwas ahnte. Warum der junge Mann ausgerechnet Möhrenkostüme wählte, wurde nicht bekannt.
 
 
Gebiss wieder da: Australier suchen zahnlosen Deutschen
 
Aus den Tiefen eines australischen Sees ist ein Gebiss aufgetaucht, das ein deutscher Urlauber dort vor vielen Jahren verloren hatte. Der Zahnersatz wurde im schlammigen Grund des ausgetrockneten Lake Nerridorang in der Nähe von Sydney entdeckt, wie der „Sydney Morning Herald“ berichtete. Anwohner erinnerten sich daran, dass dort in den 80er Jahren einem deutschen Touristen das Gebiss bei einer Bootsfahrt ins Wasser gefallen war. Jetzt wird versucht, den Mann ausfindig zu machen – allerdings ohne dass jemand seinen Namen kennt.
 
Eigentlich waren Umweltschützer im Lake Nerrigorang auf der Suche nach dem Grund dafür, warum aus dem See das Wasser praktisch ganz verschwunden ist. „Wir vermuten, dass das mit dem Kohleabbau in der Region zusammenhängt“, sagte Caroline Graham von der Umweltschutzgruppe SOS Rivers Alliance. Die Umweltschützer hoffen jetzt darauf, dass sich der Gebiss-Besitzer, der damals auch nach seinem Zahnersatz getaucht hatte, noch meldet.
 
 
Ansturm auf Billig-Bier löst Verkehrschaos in Schottland aus
 
Fast 40 große Dosen Bier für umgerechnet 12,50 Euro – wegen dieses Druckfehlers auf einem Preisschild ist es in Schottland vor mehreren Supermärkten bereits im Juni zu einem  Verkehrschaos gekommen. Das Bier war versehentlich viel zu billig ausgezeichnet. Eigentlich hatte es heißen sollen: Sparen sie 12,50 Euro beim Kauf von drei Paketen Bier. An der Kasse sollten rund 23 Euro gezahlt werden. Die Nachricht sprach sich über Twitter und Facebook wie ein Lauffeuer herum. Vor drei Filialen in der Gegend um Glasgow stauten sich die Autos und blockierten die Straßen. Die Polizei musste einschreiten..
 
 
„Das dicke Ding der Woche“ konfrontiert Sie künftig immer amMittwoch mit den kuriosesten Fundstücken aus den weltweitenNachrichtenkanälen. Die Redaktion von DIGITALFERNSEHEN.de findet: DieseMeldungen sind einfach zu aberwitzig, um Sie Ihnen vorzuenthalten. Hier geht’s zu den Fundstücken der Vorwoche.[red]

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