BR kündigt interaktiven „Tatort“ an

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Tatort Höllenfeuer
© BR / Bianca Taube
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Der Bayrische Rundfunk produziert das interaktive Hörspiel „Höllenfeuer“, bei dem Fans über Sprachassistenten den Fall steuern können. Auf alle „Tatort“-Fans soll ein spannender Fall rund um das Oktoberfest warten.

Die beliebte deutsche Krimireihe wagt ein weiteres Experiment und lädt ihre Fans dazu ein, selbst in einem Fall zu ermitteln. Das teilte der Bayerische Rundfunk diese Woche mit. Beim „Tatort – Das interaktive Hörspiel“ für die Sprachassistenten Google Home und Amazon Alexa wird die Hauptfigur über Sprachbefehle gesteuert. Die Hörerinnen und Hörer können so aus zahlreichen Handlungssträngen und Entscheidungsmöglichkeiten auswählen und die Geschichte immer wieder anders erleben, erklärt der BR. Dadurch soll der interaktive Tatort je nach Spieldurchgang zwischen 15 und 90 Minuten lang sein.

Der Fall spielt im Umfeld der Münchner Ausgabe des Tatorts. Allerdings spielt man nicht die beiden Kommissare Batic und Leitmayer, sondern Mavi Fuchs, gespielt von Xenia Tiling. Sie ist die neue Kollegin von Kriminalkommissar Kalli Hartmann, der seit 2014 die beiden Tatort-Veteranen unterstützt. Die Kommissarin, deren Handeln man steuert, gerät in einen Fall, bei dem sie auch von Rechtsmediziner Dr. Matthias Steinbrecher Unterstützung erhält.

Das Projekt entwickelte die BR-Redaktion Hörspiel, Dokumentation, Medienkunst in Zusammenarbeit mit dem WDR. Bis zum Launch soll es nicht mehr lange dauern. Ab dem 15. April steht der Tatort „Höllenfeuer“ bereit. Zu diesem Zeitpunkt soll außerdem eine Webseiten-Variante des Falles erscheinen. Die lineare Ausstrahlung im Programm von Bayern 2 und die Veröffentlichung in der ARD Audiothek sind derweil für das laufende Jahr geplant.

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