Arte ehrt verstorbenen Diego Maradona mit Doku

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Fußballstar Diego Maradona ist gestern verstorben. Arte ehrt den Fußballstar zu diesem Anlass mit einer Doku.

Die Karriere von Diego Maradona ist in die Fußball-Geschichtsbücher eingegangen. In Argentinien wuchs Maradona in einem Armenviertel in Buenos Aires auf, bevor er sich im Alter von nur 16 Jahren für die Fußball-Nationalmannschaft qualifizierte. 1986 dann die legendäre Weltmeisterschaft in Mexiko, bei der er ein Tor regelwidrig mit der Hand erzielte und seinen Beinamen „Hand Gottes“ erhielt. In seinem Heimatland wird Maradona bis heute kultisch verehrt, gilt generell als eine der größten Fußball-Ikonen der Welt.

Gestern folgte dann die Nachricht von Maradonas Tod, der im Alter von 60 Jahren verstarb. Der argentinische Fußballverband AFA brachte in einem Tweet seine Trauer zum Ausdruck.

Diego Maradona musste sich kürzlich einer Hirnoperation unterziehen, nachdem man ein Blutgerinnsel in seinem Gehirn entdeckt hatte. Nachdem er aus der Klinik wieder entlassen wurde, sei Maradona nun an einem plötzlichen Herzinfarkt in seinem Haus nördlich der argentinischen Hauptstadt gestorben, wie man übereinstimmenden Medienberichten entnehmen kann. Maradonas Leichnam soll im Rahmen einer dreitägigen Staatstrauer im Präsidentenpalast aufgebahrt werden.

Der Kultursender Arte hat anlässlich des Todestages den Dokumentarfilm „Maradona, der Goldjunge“ von 2006 online wieder zur Verfügung gestellt. Der Film von Regisseur Jean-Christophe Rose beleuchtet noch einmal die berühmte Karriere des Fußballers und geht dem weltweiten Kult um seine Person auf die Spur. Der Dokumentarfilm kann noch bis zum 25.5.2021 in der Arte-Mediathek gestreamt werden. Am vierten Dezember soll der Film auch um 21.55 Uhr linear laufen.

Erst 2019 erschien mit „Diego Maradona“ darüber hinaus ein umfangreicher Kinofilm über den Fußballstar. Darin montierte der oscarprämierte Regisseur Asif Kapadia hunderte Stunden Archivmaterial von Maradona zu einem Dokumentarfilm. Der Film ist derzeit unter anderem über Prime Video verfügbar.

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6 Kommentare im Forum

  1. Ich bin zu jung, um ihn als Spieler hätte erleben können. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich diese Vergötterung nicht nachvollziehen kann. Klar, er hat aus seinem Talent mehr gemacht, als Paul Gascoigne oder Wolfram Wuttke. Aber ist das Grund genug, ihn mehr zu vergöttern als bodenständige Weltfußballer wie Uwe Seeler und Fritz Walter?
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