„Das Begräbnis“: Neue ARD-Serie ohne Drehbuch mit Charly Hübner und Co.

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© ARD Degeto/Gulliver Theis
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In der Comedy-Serie führt der Tod eines alten Patriarchen zu einer Menge zwischenmenschlicher Konflikte – die die Darsteller improvisieren.

Impro-Theater, nein: -Serie im Ersten: Als Wolff-Dieter Meurer stirbt, kommen zu seiner Beerdigung nicht nur geladene Gäste. Das emotionale Wiedersehen offenbart Geheimnisse, die der Verstorbene lieber mit ins Grab genommen hätte. Die daraus resultierenden konfliktgeladenen Szenen sind nicht geskriptet, die Schauspieler improvisieren allein auf Basis ihrer Rollenprofile.

Unter der Regie von Grimme-Preisträger Jan Georg Schütte („Altersglühen“, „Klassentreffen“) wurde die Impro-Comedy-Serie mit Arbeitstitel „Das Begräbnis“ jetzt in zwei Tagen abgedreht. Der Cast umfasst unter anderem Charly Hübner, Devid Striesow, Anja Kling, Claudia Michelsen, Jörg Gudzuhn, Enno Trebs, Uwe Preuss, Adina Vetter, Christine Schorn und Catrin Striebeck.

Jan Georg Schütte über das Konzept: „Warum ich improvisiere? Weil ich damit die Schauspieler und ihre Fantasie in den Mittelpunkt stellen kann. Weil es sich bewährt hat. Weil definitiv alle Abteilungen vor Drehbeginn kurz vorm Infarkt stehen. Das gibt immer schön lebendige Ergebnisse.“

Die sechs 45-minütigen Folgen der ARD-Degeto-Serie sollen zunächst in der ARD-Mediathek gezeigt werden. Später wird dann ein 90-minütiger Fernsehfilm im Ersten gezeigt. Im Zentrum einer jeden Episode steht eine Figur, aus deren Sicht die jeweilige Folge erzählt wird.

Bildquelle:

  • ard das begraebnis: ARD Das Erste

2 Kommentare im Forum

  1. Werde es auf jeden Fall testen. Alleine da Charlie Hübner dort mitspielt. Den Tatort fand ich allerdings damals auch grausam schlecht.
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