Diese Filme von Studio Ghibli auf Netflix muss man gesehen haben

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© Netflix
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Das japanische Zeichentrickfilmstudio ist bekannt für abenteuerliche Geschichten in faszinierenden Welten. Auf Netflix finden sich ein paar besonders sehenswerte Anime-Filme aus dem Hause Ghibli.

Das Studio Ghibli hat eine ganz eigene Art, Geschichten zu erzählen. Es sind nicht nur die Bilder, die begeistern – die starken, meist weiblichen Haupt-Charaktere hauchen den Erzählungen erst Leben ein. Vor aufwendig gemalten Hintergründen erleben liebevoll gestaltete Figuren tiefgründige Abenteuer in gefährlichen und magisch angehauchten Welten. Ghibli-Filme sind anders und immer auch ein bisschen verrückt – aber gerade das macht sie so faszinierend. Folgende Ghibli-Filme sind derzeit auf Netflix besonders sehenswert:

Die Anfänge des Studio Ghibli

Die Erfolgsstory des Studio Ghibli nahm 1984 mit „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ ihren Anfang. In einer postapokalyptischen Welt, die von giftigen Pilzen und gigantischen Insekten bevölkert ist, versucht Prinzessin Nausicaä ihre Heimat im Tal der Winde vor Angreifern zu beschützen und macht eine Entdeckung, die die Wichtigkeit des Pilz-dominierten Ökosystems beweist.

Hoch hinaus geht es mit „Das Schloss im Himmel“ von 1986. Es war der erste Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge aus dem Hause Ghibli und erzählt die Geschichte eines Mädchens, das vom Himmel fällt. Zusammen mit einem Jungen macht sie sich auf die Suche nach dem legendären Schloss im Himmel. Dabei stoßen sie auf eine Piratenbande in ihrem Luftschiff und einem antiken Roboter. Doch sie sind nicht die einzigen, die auf der Jagd nach dem Schloss sind.

Freundliche Geister

Um einiges harmloser und kinderfreundlicher ist „Mein Nachbar Totoro“ von 1988: Beim Umzug in ein neues Haus am Waldrand stößt ein kleines Mädchen auf den Waldgeist Totoro, einem riesigen, flauschigen, hasenartigen Geist mit einem breiten Grinsen. Als die Kleine verschwindet, begibt sich ihre große Schwester mit Totoro auf die Suche nach ihr.

Ghibli gegen die Umweltzerstörung

Wild und brutal geht es dagegen in „Prinzessin Mononoke“ von 1997 zu. Die Prinzessin will den Wald vor der Zerstörung bewahren und versucht für dämonenbessene Naturgeister Heilung zu finden. Auch dieser Film thematisiert die Umweltzerstörung und die Frage, ob es eine echte Koexistenz von Mensch und Natur geben kann.

Beste Synchronisation

Einer der schönsten Filme ist mit Abstand „Chihiros Reise ins Zauberland“ von 2001. Die deutsche Synchronisation ist hervorragend, insbesondere die von Protagonistin Chihiro (Sidonie von Krosigk) und die von der Hexe Yubaba (Nina Hagen). Die Geschichte erzählt von Chihiro, deren Eltern in Schweine verwandelt werden – sie selbst landet in der Geisterwelt und muss in einem Badehaus für Götter arbeiten, wenn sie überleben und einen Weg finden will, ihre Eltern zu befreien.

Eine Kunst für sich

Ganz anders vom Zeichenstil ist „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ von 2013. Aquarelle als Animation? Ja, das funktioniert und sieht sogar sehr gut aus. Die Geschichte basiert auf der alten japanischen Erzählung „Taketori Monogatari“: Aus einem Bambus schlüpft die kleine Prinzessin Kaguya, die mit jeder Erfahrung wächst. Ihre Zieheltern wollen ihr nur das Beste bieten, doch die Prinzessin sehnt sich nach Selbstbestimmung.

Zauberhaft

Ab 1. April gibt es ein weiteres Ghibli-Highlight auf Netflix: „Das wandelnde Schloss“ von 2004: Ein junges Mädchen wird von einer Hexe in eine alte Frau verzaubert und findet in dem wandelnden Schloss eines Zauberers Zuflucht. Sie kann niemanden von ihrem Fluch erzählen. Wird sie es trotzdem schaffen, ihn zu brechen?

Bildquelle:

  • STUDIO-GHIBLI-FILM-Netflix: © Netflix

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