Heute im TV: Die vergessene SciFi Perle „Pitch Black“ mit Vin Diesel

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Vin Diesel ist Riddick
©Turbine Medien

Vin Diesel ist Riddick: „Pitch Black – Planet der Finsternis“ begründete im Jahr 2000 ein neues SciFi-Franchise mit dem US-Actionstar im Mittelpunkt. Den düsteren Horror-Action-Streifen gibt es auch im Free TV zu sehen.

Neben der mittlerweile neunteiligen „Fast & Furious“-Reihe zählen die „Riddick“-Filme wohl zum wichtigsten Franchise des US-Actionstars Vin Diesel. Die Figur des raubeinigen Antihelden Riddick mit seinen ikonisch leuchtenden Augen ist wohl eines seiner bekanntesten Markenzeichen. Das Erstlingswerk der Reihe namens „Pitch Black – Planet der Finsternis“ erhielt zu seinem Erscheinen im Jahr 2000 gemischte Kritiken, ist aber wieder einer jener Filme, die sich später als Schläfer-Hit heraus stellten.

„Pitch Black“ stammt aus der Feder von „Waterworld“-Autor David Twohy

Vin Diesel ist Riddick
©Turbine Medien – Riddick hat seine Augen operieren lassen und kann daher im Dunkeln sehen. Das verschafft ihm in „Pitch Black“ einen entscheidenden Vorteil

Science Fiction, Action und Horror sowie eine Welt und eine Story, die von Grund auf den Hauptdarsteller Vin Diesel zugeschnitten sind: Das ist die Formel von „Pitch Black“. Regisseur David Twohy, der auch an „Auf der Flucht“ (1993) oder „Waterworld“ (1995) mitgeschrieben hatte, erschuf hier als hauptverantwortlicher Drehbuchautor eine neue, düstere Sci-Fi-Welt, in der sich alles ums nackte Überleben dreht. Dabei fällt durchaus die ein oder andere Parallele zu einem sehr bekannten Klassiker auf.

Überlebenskampf gegen blutrünstige Aliens

Ähnlich wie beim 1979er „Alien“-Film von Ridley Scott wird zu Beginn von „Pitch Black – Planet der Finsternis“ die Crew eines Raumfrachters durch ein Notsignal aus dem Kältschlaf geweckt. Nur dieses Mal verursacht ein Meteoriten-Hagel eine Bruchlandung auf einem Wüstenplaneten, der drei Sonnen umkreist. Zu den wenigen Überlebenden gehören u.a. die Pilotin Carolyn Fry (Radha Mitchell), der Kopfgeldjäger William J. Johns (Cole Hauser) und dessen Gefangener Riddick (Vin Diesel) – ein scheinbar gewissenloser Möder und Schwerverbrecher.

Kopfgeldjäger Johns (Cole Hauser) und Pilotin Carolyn Fry (Radha Mitchell)
©Turbine Medien – Kopfgeldjäger Johns (Cole Hauser) hat nur die Prämie für seinen Gefangenen Riddick im Sinn, während Pilotin Fry (Radha Mitchell) das Überleben aller sichern will

Doch der fremde Himmelskörper birgt noch größere Gefahren als den Killer Riddick. Unter der Oberfläche des Planeten lauern albtraumhafte Aliens, für die die Schiffbrüchigen gefundenes Futter sind. Zwar vertragen diese Wesen kein Licht und scheinen dank der permanent präsenten drei Sonnen am Himmel auch erstmal kein Problem zu sein. Bald stellt sich jedoch heraus, dass eine Sonnenfinsternis kurz bevorsteht, die zudem so schnell nicht wieder enden wird.

Schnell erkennen Fry, Johns und die anderen, dass sie ohne den Überlebenskünstler Riddick keine Chance auf Rettung haben. Ob sie dem gewissenlosen Einzelgänger jedoch vertrauen und auf seine Hilfe setzen können, steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

Mit „Riddick 4: Furya“ wurde die Fortsetzung der Filmreihe offiziell bestätigt

Was „Pitch Black“ vor allem auszeichnet, sind der prägnante visuelle Stil und selbstverständloch die obercoole Socke Vin Diesel selbst, der verlässlich seine markant stahlharte Action-Nummer abzieht samt seinen ultralässigen Sprüchen. Die restlichen Charaktere des Films und auch das dünne Hintergrund-Gerüst der fremden Welt sind dabei eher zu vernachlässigen. Da bietet das „Alien“-Franchise schon im ersten Teil deutlich mehr.

Albtraumhafte Aliens fliegen über der fremden Welt
©Turbine Medien – Albtraumhafte Aliens sind in „Pitch Black – Planet der Finsternis“ auf Beute aus

Spannend inszeniert und optisch ansprechend ist das Ganze aber allemal. Und obwohl der Film anfangs nicht nur positiv von der Kritik aufgenommen wurde, stellte er sich über die Zeit als durchaus erfolgreich heraus. Nicht umsonst gab es zwei Kinofortsetzungen: 2004 „Riddick: Chronicken eines Kriegers“ und 2013 „Riddick: Überleben ist seine Rache“. Zudem wurde kürzlich mit „Riddick 4: Furya“ eine Fortsetzung der Filmreihe inklusive Vin Diesel als Hauptdarsteller offiziell bestätigt.

Dass der Name der Hauptfigur Riddick für die Fortsetzungen an die erste Stelle der Filmtitel rückte, ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich Vin Diesel später selbst als Produzent am Franchise beteiligte. Ihm schienen die Figur und das Universum persönlich wichtig zu sein. Als begeisterter Videospieler trieb Diesel zudem eine entsprechende Spielereihe für die Xbox und den PC voran, die 2004 mit „The Chronicles Of Riddick: Espace From Butcher Bay“ einen beachtlichen Kritikererfolg verbuchen konnte und 2009 mit „The Chronicles of Riddick: Aussalt On Dark Athena“ fortgesetzt wurde – selbstverständliche in beiden Fällen mit einem superlässigen und stahlharten Vin Diesel als spielbaren Hauptcharakter.

„Pitch Black – Planet der Finsternis“ im Free TV bei Nitro, im Stream und als neues Mediabook

Vin Diesel ist Riddick
©RTL – Ohne Riddick (Vin Diesel) kann niemand in „Pitch Black- Planet der Finsternis“ überleben

Die günstigste Variante, sich „Pitch Black“ zeitnah anzuschauen, bietet Nitro heute im Free-TV. Dort wird der Vin-Diesel-Streifen diesen Dienstag (28. März), um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Am 31. März erscheinen bei Turbine Medien zudem verschiedene neue Mediabook-Editionen zum Director’s Cut von „Pitch Black“ samt 4K-UHD-Blu-ray und 2 weiteren Blu-rays mit umfrangreichem Bonusmaterial. Im Streaming-Bereich ist „Pitch Black“ derzeit bei Wow und Sky Go verfügbar sowie im Sky Store. Auch Prime Video, Apple TV, Google Play, freenet, Rakuten TV oder Magenta TV bieten den Film als Kauf- und Leihgabe an.

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Bildquelle:

  • Pitch Black (5): RTL
  • Pitch Black: Turbine Medien

4 Kommentare im Forum

  1. Und wer ist dieser 'Vin Diesel'? Habe noch keinen Film mit dem gesehen, zumindest nicht soweit ich weiß.
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