Arte macht „Riesenschritt“ bei Programm-Ausbau

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© ARTE G.E.I.E.

Arte gilt als eine deutsch-französische Erfolgsgeschichte. Der Sender hat eine wachsende Sprachenvielfalt. Ein digitales Newsmagazin läuft auch auf Englisch und Spanisch. Dazu kommen Versionen mit Untertiteln.

Arte baut mit dem digitalen Magazin „Arte Europa – Die Woche“ sein Informationsangebot in mehreren Sprachen aus. Wie der deutsch-französische TV-Sender mitteilte, wird das Magazin auf Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch von muttersprachlichen Journalistinnen und Journalisten moderiert. „Wir fassen jeden Samstag zusammen, was die Europäer gerade bewegt“ – so laute das Motto. Zudem gebe es Versionen mit italienischen, polnischen, griechischen und ungarischen Untertiteln, um mehr Zuschauer auf dem Kontinent zu erreichen.

„Das ist für uns ein Riesenschritt“, sagte die Arte-Journal-Redaktionsleiterin Carolin Ollivier der Deutschen Presse-Agentur in Straßburg. Sie hob hervor, dass die Beiträge von „Arte Europa – Die Woche“ nicht nur samstags auf der Seite arte.tv erscheinen, sondern auch auf Youtube-Kanälen des Senders ausgespielt werden. 

„Arte Europa – Die Woche“: Programm wird von EU mitfinanziert

„Es sind zudem europäische Medien dabei. Wir haben damit ein Netzwerk geschaffen“, sagte Ollivier. Die Medien sind „El País“ in Spanien, „Le Soir“ in Belgien, „Gazeta Wyborcza“ in Polen, „Internazionale“ in Italien, „Kathimerini“ in Griechenland und „Telex“ in Ungarn. Sie stellen ihrem Publikum die Beiträge zur Verfügung. 

„Arte Europa – Die Woche“ werde im Ländervergleich am meisten in Deutschland abgerufen, resümierte Ollivier. Es habe seit dem Start Ende vergangenen Jahres zusammen rund 1,2 Millionen Videoabrufe auf allen Verbreitungskanälen und in allen Sprachen gegeben. „Das lässt sich gut an“, sagte die Arte-Redaktionsleiterin. Das Format profitiert laut Sender von einer finanziellen Unterstützung der EU. 

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