Französische Fußball-Liga erhält TV-Rechte zurück

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Die Einigung zwischen der französischen Fußball-Liga und dem Medienunternehmen Mediapro über die Rückgabe der TV-Rechte ist beschlossene Sache.

Das Handelsgericht in Nanterre bei Paris bestätigte eine entsprechende Vereinbarung, wie der Ligaverband LFP am Dienstag mitteilte. Mediapro soll nach Medienberichten der LFP insgesamt 100 Millionen Euro zahlen, weitere juristische Auseinandersetzungen sind damit ausgeschlossen. Die TV-Rechte können nun neu vergeben werden.

Damit ist ein schmerzvolles Kapitel für die französischen Clubs beendet (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Mediapro hatte die TV-Rechte für den Zeitraum von 2020 bis 2024 erhalten und sollte jährlich 830 Millionen Euro an die Liga überweisen. Doch sowohl die Rate am 5. Oktober über 172,3 Millionen Euro als auch die am 5. Dezember über 152,5 Millionen Euro blieb das Unternehmen schuldig. Durch die Einigung kann die Liga die Verluste nun eingrenzen und einen neuen TV-Partner suchen.

„Die LFP begrüßt diese erste Etappe, die unerlässlich ist bei der Behandlung dieses Themas, das bedeutend für die Zukunft des professionellen französischen Fußballs ist“, berichtete der Verband. Gesucht werde nun eine Lösung, um die Übertragung der 1. und 2. Liga bis 2024 zu sichern. Im Gespräch ist eine Zusammenarbeit mit Canal+.

Mediapro habe mitgeteilt, die Entscheidung zur Kenntnis zu nehmen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP mit Hinweis auf eine Erklärung des Unternehmens. Der zu Mediapro gehörende Sender Téléfoot werde bis zur Übertragung der Rechte an einen neuen Anbieter zunächst weitere Spiele übertragen.

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1 Kommentare im Forum

  1. Irgendwann sind halt Grenzen gesetzt. Mich wundert das andere noch durchhalten. Gut unsere Öffis mit 8Mrd bekommen bald Panik.
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