Super League: Sky und BBC kritisieren Sprachlosigkeit

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Nach der Ankündigung einer europäischen Super League haben die britischen TV-Sender BBC und Sky die Verantwortlichen der englischen Teilnehmer für deren öffentlichkeitsscheues Verhalten kritisiert.

„Werden die ESL-Entscheidungsträger unsere Fragen beantworten? Sky Sports News wartet…“, schrieb der Sender am Dienstag in seinem Liveblog.

Chefreporter Bryan Swanson twitterte: „Wir brauchen in jedem Club Entscheider, die – wie (Real Madrids Präsident Florentino) Perez – vor der Kamera stehen und direkt auf Fragen zu den erheblichen Widerständen antworten.“ Sky Sports hatte mitgeteilt, der Sender sei nicht in Gespräche über eine Übertragung von Partien der Super League eingebunden gewesen.

Der BBC-Reporter Simon Stone betonte, dass mittlerweile Trainer von drei der sechs beteiligten englischen Vereine sich auf verpflichtenden Pressekonferenzen zur Superliga geäußert hätten. „In der Zwischenzeit hat keiner der Verantwortlichen für die eigentlichen Entscheidungen sich den Medien gestellt“, schrieb er im BBC-Liveblog.

Bisher haben nur Thomas Tuchel (FC Chelsea), Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Pep Guardiola (Manchester City) auf Fragen geantwortet. Außerdem beteiligen sich Manchester United, der FC Arsenal und der FC Chelsea an der Super League. Aus Deutschland gehört kein Verein zu den Super League-Gründungsmitgliedern. Offenbar wurden dem FC Bayern München und Borussia Dortmund eine Möglichkeit eingeräumt sich innerhalb der nächsten 30 Tage noch umzuentscheiden.

Lesen Sie auch den DF-Kommentar zur Reform der Champions League.

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