30 Millionen Euro Investment für FORMEL Skin – Telemedizinische Lösungen auf dem Vormarsch

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FORMEL Skin
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Gute Nachrichten für FORMEL Skin: Die Healthtech-Firma mit Sitz in Berlin hat eine Finanzierungsrunde von 30 Millionen Euro abgeschlossen. Die Investoren der Series A sind Singular aus Paris, Heal Capital aus Berlin sowie Altgesellschafter Cherry Ventures, Heartcore Capital und Vorwerk Ventures. FORMEL Skin steht mit dieser Finanzierung insgesamt 36 Millionen Euro zur Verfügung.

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„Wir freuen uns sehr, dass unsere Investoren an FORMEL Skin glauben und wir mit der Series A die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen können“, sagt Florian Semler, Gründer und CEO von FORMEL Skin. „Wir können das Unternehmen jetzt auf Wachstumskurs bringen und in die Produktentwicklung investieren.“

Healthtech & Telemedizin: Wie funktioniert das?

Der Telemedizinbereich wächst seit Jahren rasant. Laut Statista werden die Umsätze in diesem Bereich bis 2025 fast zehnfach ansteigen – von drei Milliarden auf 27,91 Milliarden Euro pro Jahr. Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig: Immer mehr Menschen leiden unter chronischen Krankheiten und können nicht immer aus dem eigenen Zuhause heraus in die Arztpraxis gehen. Hinzu kommt der Faktor: Gerade bei chronischen Krankheiten kann die Behandlung über einen längeren Zeitraum erfolgen und der direkte Kontakt zwischen Arzt und Patient ist hier von großer Bedeutung.

Auch in anderen Bereichen wird Telemedizin immer beliebter: So nutzen etwa immer mehr Menschen Videosprechstunden, um sich Rat oder Hilfe bei medizinischen Problemen zu holen. Fitness-Tracker mit entsprechender App haben den telemedizinischen Bereich für sich entdeckt und bieten unter anderem eine Messung des Blutdrucks oder der Atemfrequenz an.

FORMEL Skin setzt ebenso auf Telemedizin: Kunden erhalten hier nicht nur individuelle Empfehlungen für ihre Haut, sondern können ihren behandelnden Dermatologen über die Website Fragen stellen, Fotos hochladen und so immer den Überblick über den Stand ihrer Behandlung haben.

Nach wie vor ist jedoch umstritten, ob Telemedizin auf lange Sicht eine schlagkräftige Alternative zur klassischen Arztpraxis darstellen wird oder nicht. Grund dafür sind auch die fehlenden gesetzlichen Regulierungen: Einige Experten der Branche fordern daher bereits eine solche gesetzliche Anpassung, um die Sicherheit für Patienten und Arzt zu gewährleisten.

Die Hautpflegesparte boomt: FORMEL Skin erhält 30 Millionen Euro von Investoren

Hautpflegeprodukte sind in Deutschland besonders beliebt: Über 40 Prozent aller Deutschen gaben in einer Studie an, dass sie regelmäßig Hautpflegeprodukte verwenden. Diese werden im Schnitt jedoch nur selten von Dermatologinnen verschrieben und korrekt angewendet – so die Erkenntnis der Gründer Florian Semler, Anton Kononov und Sarah Bechstein.

FORMEL Skin setzt hier auf das Prinzip „Praxis meets Kosmetik“: Kunden erhalten über die Website oder mithilfe der App individuell auf sie zugeschnittene Produkte, die von einem hauseigenen Team aus qualifizierten Ärzten entwickelt wurden. Das Angebot reicht von der individuellen Beratung bis hin zur personalisierten Hautpflegeroutine aus medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen. Bislang scheint das gut anzukommen: Kundenbewertungen von FORMEL Skin fallen generell sehr positiv aus. Vereinzelt kritisierten Kunden jedoch die hohen Preise der Produkte – im Abonnement kostet eine Behandlung 49 Euro pro Monat.Mit der erfolgreichen Finanzierung stehen dem Gründer-Team nun die nächsten großen Schritte bevor: Ziel ist es, weitere Fachärzte für die FORMEL Skin-Teams zu gewinnen und den Kundenstamm auszuweiten. Auch eine internationale Expansion steht in Aussicht.

Bildquelle:

  • FORMEL Skin Einstieg: © FORMEL Skin
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