Befreiung vom Rundfunkbeitrag für Flutopfer möglich

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Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden
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Flutopfer können sich unter bestimmten Voraussetzungen ab sofort vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. ARD, ZDF und Deutschlandradio hätten sich auf unbürokratische Entlastungen geeinigt. Dies teilte die Verwaltungsgemeinschaft am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit.

Gebührenzahlende, deren beitragspflichtige Wohnungen, Betriebsstätten oder Kraftfahrzeuge aufgrund von Hochwasserschäden nicht mehr nutzbar seien, könnten beim Beitragsservice eine Abmeldung ihres Kontos beantragen.

Konkret gelten demnach folgende Regeln: Sind eine Wohnung, eine Betriebsstätte oder ein Auto nur vorübergehend nicht nutzbar, besteht für diesen Zeitraum die Möglichkeit einer befristeten Abmeldung des entsprechenden Beitragskontos. Dafür reiche ein Anruf aus.

Wurden die Wohnung, Betriebsstätte oder das Fahrzeug vollständig zerstört und sind nicht mehr zu gebrauchen, endet die Beitragspflicht. Das Konto kann dann umgehend abgemeldet werden. Dazu reiche eine kurze schriftliche Mitteilung an den Beitragsservice, teilte die Kommunikationsabteilung mit.

Möglichst unbürokratische Befreiung vom Rundfunkbeitrag für Flutopfer

Eine dauerhafte Abmeldung sei ohne Nachweise möglich. Allerdings prüfe der Beitragsservice in beiden Fällen auf Basis offizieller behördlicher Informationen, ob es sich bei dem Konto tatsächlich um eine potenziell betroffene Adresse handele.

Eine Abmeldung vom Rundfunkbeitrag ist den Angaben zufolge bis zu sechs Monate rückwirkend zum 1. Juli 2021 möglich. Betroffene Beitragszahler hätten also bis Jahresende Zeit. Es soll auch eine Erstattung für eventuell zu viel gezahlte Beiträge geben. Darüber hinaus seien Vereinbarungen über einen Zahlungsaufschub möglich. Weitere Informationen sowie die notwendigen Online-Formulare sollten in Kürze im Internet unter rundfunkbeitrag.de verfügbar sein.

„Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio spricht allen Betroffenen, insbesondere jenen, die durch die Flut Angehörige verloren haben, sein Beileid aus und sichert eine zügige und unbürokratische Bearbeitung ihrer Anliegen zu“, hieß es in der Mitteilung.

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Bildquelle:

  • rundfunkbeitrag2019: © Auerbach Verlag

45 Kommentare im Forum

  1. Als ich den Artikel las, dachte ich mir, dass Betroffene derzeit bestimmt mit anderen beschäftigt sind. Und besseres zu tun haben, als sich um jenes Gelumpe zu kümmern.
  2. Vor allem bestimmt wieder Formulare ausfüllen und hinterher springen das alles so klappt wie gewünscht.
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