Das sind die Tricks für die Cyber-Week

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Aktuell locken Cyber-Woche und Black Friday bei unzähligen Händlern mit Rabatt-Aktionen. Das Verbraucherforum Mydealz hat in zehn Cyber-Week Tricks zusammengetragen, worauf Verbraucher achten sollten.

Zunächst einmal empfiehlt Mydealz, bei übertrieben hohen Rabattangaben skeptisch zu sein. Diese würden sich oft nicht auf den tatsächlichen Verkaufspreis eines Produkts beziehen, sondern auf die meist höhere unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Preisvergleichsportale sollen hier Abhilfe schaffen.

Außerdem soll man sich laut den Cyber-Week Tricks des Verbraucherforums nicht von tickenden Countdowns auf den Händlerseiten zum unüberlegten Kauf verleiten lassen. Nicht selten würden mehrere Händler ein Produkt ähnlich günstig anbieten. Per Algorithmen würden die Online-Shops ihre Preise automatisch angleichen. Ebenso irreführend seien Anzeigen bzw. Warnungen, wie viele Produkte nur noch verfügbar sind. Rechtlich seien Händler verpflichtet, zumindest für die ersten Stunden ausreichend viele Produkte vorzuhalten.

Versteckte Kosten

Wer Elektronikartikel kaufen will, soll laut Mydealz aufmerksam die Produktbeschreibung lesen. Oft würden Hersteller verschiedene Versionen ihrer Produkte auf den Markt bringen, die sich dann auch zum Teil in ihren Funktionen unterscheiden. Darüber hinaus sei eine häufige Masche, Kooperationen mit verschiedenen Streamingdiensten anzubieten. Verbraucher können beispielsweise Fernsehgeräte oder Smartphones kaufen und erhalten im „Bundle“ Netflix oder Spotify direkt dazu. Wer jedoch nicht rechtzeitig sein Abo am Ende des Probezeitraums kündigt, muss womöglich mit unvorhergesehenen Kosten rechnen.

Wie Mydealz in seinen Cyber-Week Tricks weiter erklärt, sei außerdem Vorsicht geboten, wenn man Artikel zurückschicken oder umtauschen will. Nicht alle Händler würden Versandkosten für eine Retoure übernehmen. Außerdem sei nicht gesetzlich geregelt, wie schnell Händler die zurückgeschickte Ware prüfen und das Geld erstatten müssen. Einige Wochen könnten dafür durchaus ins Land ziehen.

Darüber hinaus sollen Verbraucher auf die Angaben zur Lieferzeit achten. Einige Händler würden ihre Produkte zunächst besonders günstig anbieten, aber dann selbst zunächst abwarten, bis sie das jeweilige Produkt möglichst günstig einkaufen können. Als letzten Tipp gibt Mydealz schließlich Verbrauchern an die Hand, genau die Wahl der Zahlungsmittel zu beachten. Bei einigen Zahlungsmethoden könnten zusätzliche Gebühren anfallen, die der Händler seinen Kunden dann in Rechnung stellt.

Bildquelle:

  • pepper: Pepper Germany

7 Kommentare im Forum

  1. Ich habe eine einfache (Mail-)Regel erstellt: Alles mit "black" wird automatisch ungelesen gelöscht. (-; Spart zu 100%!
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