Dreamworks Animation: Erneut drastischer Gewinneinbruch

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Das US-Studio Dreamworks Animation, das für Filme wie „Kung Fu Panda 2“ oder „Für immer Shrek“ verantwortlich ist, hat erneut schlechte Zahlen vorgelegt: Der Gewinn des Unternehmens ist im vergangenen Geschäftsquartal um fast 50 Prozent gefallen.

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Zwischen August und September setzte Dreamworks insgesamt 160,8 Millionen Dollar um, wie das Management am Mittwochmittag (Ortszeit) mitteilte. Nach Abzug der Kosten blieb ein Gewinn in Höhe von 19,7 Millionen Dollar. Für das Studio bedeutet dieses Ergebnis einen Gewinnrückgang von fast 50 Prozent: Im Vorjahr hatte Dreamworks bei einem Quartalsumsatz von 188,9 Millionen Dollar einen Gewinn von 39,8 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Grund für das enttäuschende Ergebnis seien die Releasetermine neuer Filme, sagte Dreamworks-Sprecher Lew Coleman gegenüber US-Medien. Im dritten Quartal des Vorjahres habe der Blockbuster „Für immer Shrek“ für das Studio weltweit 752,6 Dollar eingespielt. In diesem Jahr sei in diesem Zeitraum kein weiterer Film in die Kinos gekommen. Man habe deshalb hauptsächlich Einnahmen aus dem Verkauf von Merchandise- und Heimkinoprodukten erwirtschaftet, so Coleman.
 
Dreamworks hat seit dem vergangenen Jahr mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Nach Erfolgen wie der „Shrek“-Serie fielen die Umsätze von Filmen wie „Megamind“ oder „Drachenzähmen leicht gemacht“ enttäuschend aus. Das Studio meldete zuletzt im April einen drastischen Gewinnrückgang (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete). Die Aktien des Unternehmens, die im vergangenen Jahr noch 26 Euro kosteten, sind aktuell für 13,6 Euro zu haben. [dm]

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