DTM bleibt exklusiv bei Sat.1

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Die Verhandlungen haben sich in die Länge gezogen. Aber jetzt ist die Verlängerung des TV-Vertrags zwischen Sat.1 und der DTM unter Dach und Fach.

Der vorherige Kontrakt war mit dem DTM-Saisonabschluss ausgelaufen. Der neue Vertrag hat – wie schon der zuvor gültige – eine Laufzeit von zwei Jahren. Im Jahr 2018 hatte Sat.1 die DTM von der ARD übernommen.

In dieser Zeit hat sich die Organisation der Rennserie unter Führung des ehemaligen Formel-1-Piloten Gerhard Berger neu ausgerichtet. Mercedes-Benz war zu der diesjährigen Saison aus der DTM ausgestiegen. Anstatt dessen konnte Aston Martin als neuer Teilnehmer vorgestellt werden. Die Briten müssen jedoch für ihre zweite Saison umplanen, da ihr schweizer Technik-Partner HWA von Bord geht. Im Gegensatz zu den Automarken gibt es im TV aber nun Klarheit.

2020 überträgt Sat.1 alle 20 DTM-Rennen live. Los geht es Ende April mit dem ersten von zehn Rennwochenenden im belgischen Zolder. Auch beim diesjährigen Gastspiel, beziehungsweise inoffiziellen großen Saisonabschluss, in Fuji (Japan) ist „ran racing“ live dabei und zeigt das DTM Dream Race am 23. und 24. November (DF-Artikel vom Vortag).

Bildquelle:

  • DTM3: © DTM.com

2 Kommentare im Forum

  1. HWA ist kein Schweizer Unternehmen sondern ein deutsches und ist eigentlich dick mit Mercedes verbunden, unter anderem nun in der Formel E. Eigentlich ist für die Aston Martin Einsätze R-Motorsport zuständig, die kommen aus der Schweiz. Die betreiben auch GT Sport mit Aston Martin, da sie aber keine DTM Erfahrung hatten und sehr kurzfristig eingestiegen sind, hat man es in Kooperation mit dem längjährigen Mercedes Team HWA versucht. HWA hat unter anderem den Motor für Aston Martin gebaut und auch die Renneinsätze durchgeführt. Der Motor war nur etwas zu schwach und die Weiterentwicklung sehr teuer. Beide Seiten haben dann einvernehmlich geschaut, unter welchen Bedingungen es möglich wäre, das Paket zu verbessern. Unterm Strich hat man sich entschieden, dieses Projekt in der Form zu beenden und zu schauen, ob man nicht vielleicht von BMW oder Audi Motoren beziehen könnte. Wie auch immer, wieder mal so ein Fehler, den man vermeiden könnte, wenn man doch ein klein wenig besser recherchieren würde.
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