Fernsehfonds Austria fördert Produktionen mit 7,5 Millionen Euro

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die österreichische Filmförderinstitution Fernsehfonds Austria hat sich beim ersten Austragungstermin in diesem Jahr für 23 Projekte entschieden, die mit einer Gesamtsumme von 7,5 Millionen Euro gefördert werden sollen.

Wie die Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde (RTR) am Mittwoch bekanntgab, wurde über 23 der insgesamt 26 eingereichten Fernsehfilmprojekte positiv entschieden. Darunter befinden sich fünf Fernsehfilme, vier Fernsehserien und 14 Dokumentationen.
 
Wie Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR und Verantwortlicher für die Fernsehfonds Austria, klar stellte, habe man mit den ausgeschütteten 7,5 Millionen Euro bereits die Hälfte des Budgets für dieses Jahr vergeben. Nun stehen noch rund acht Millionen Euro für die kommenden drei Austragungstermine zur Verfügung.

„Durch die neuen Förderrichtlinien, die seit heuer in Kraft sind, konnten wir
beim ersten Antragstermin Projekte erstmals mit mehr als 20 Prozent der Gesamtherstellungskosten fördern“ so Grinschgl  weiter.
 
Diese Filmproduktionen leisteten einen besonderen Beitrag zur Darstellung der österreichischen kulturellen Identität. Förderzusagen mit deutlich mehr als 20 Prozent erhielten sechs Dokumentationen und ein Fernsehfilm.
 
Der größte Teil kommt den vier Fernsehserien zu Gute. Sie werden mit insgesamt 3,5 Millionen Euro gefördert. Darunter fallen 16 neue Folgen der beliebten Krimi-Serie „Soko Donau/ Wien“, die komödiantische Reihe „Es kommt noch dicker“ mit Schauspielerin Wolke Hegenbarth, die auch auf Sat.1 ausgestrahlt werden soll, sowie „Die Uralten“ und das Jugendformat „No Jungs“.
 
Die fünf Filmproduktionen können sich über drei Millionen Euro freuen. Diese gehen an den Film über die Besteigung des „K2 – The Italian Mountain“, an „Das Vermächtnis der Wanderhure“, dem mittlerweile dritten Teil der Romanverfilmung, an das Alzheimer-Drama „Die Auslöschung“ sowie den Liebesfilm „Stille“. Mit 14 Projekten ist die Sparte der Dokumentationen am stärksten vertreten. Sie erhalten rund 900 000 Euro Fördergelder. [fm]

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