HP mit Gewinneinbruch – Übernahme nicht mehr ausgeschlossen

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Der PC- und Drucker-Hersteller HP hat im jüngsten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient. Folgen jetzt doch noch Gespräche mit Xerox über eine Fusion.

In den drei Monaten bis Ende Januar sank der Gewinn im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 678 Millionen Dollar (625 Mio Euro), wie der Konzern am Montag nach US-Börsenschluss im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Die Erlöse gingen um knapp ein Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar zurück.

HP erwehrt sich schon länger eines Übernahmeversuchs des kleineren Rivalen Xerox, der sein Angebot zuletzt auf knapp 35 Milliarden Dollar angehoben hatte. HP hält die Offerte weiter für zu niedrig, das Unternehmen sehe sich damit „deutlich unterbewertet“. Das Management erklärte nun aber, Gespräche mit Xerox führen zu wollen, um eine mögliche Kombination im Sinne der Aktionäre auszuloten.

Zugleich erhöhte HP sein Aktienrückkaufprogramm auf 15 Milliarden Dollar, um Anleger im Fall eines feindlichen Übernahmeversuchs auf seine Seite zu ziehen. Die Avancen von Xerox hatten von Anfang an aufhorchen lassen, da das Unternehmen viel kleiner ist als HP. Als treibende Kraft für einen möglichen Deal gilt der umstrittene US-Investor Carl Icahn, der an beiden Konzernen große Anteile hält.

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