Intendanten-Wahl: RBB-Rundfunkrat setzt Findungskommission ein

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Bei der Suche nach einem Nachfolger für die scheidende Intendantin Dagmar Reim setzt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) auf die Hilfe einer Findungskommission. Das Gremium wurde am Freitag vom Rundfunkrat eingesetzt.

Im Dezember hatte Dagmar Reim ihren Abschied als Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) zum 30. Juni 2016 angekündigt. Bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger lässt sich die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Zeit. Um die Suche nach einem passenden Nachfolger voranzutreiben, hat der Rundfunkrat auf einer außerordentlichen Sitzung am Freitag eine Findungskommission eingesetzt.

Das zehnköpfige Gremium, das von der Vorsitzenden des RBB-Rundfunkrats, Friederike von Kirchbach, angeführt wird, soll Kandidatinnen und Kandidaten für die Führungsspitze vorschlagen. Dabei hat die Findungskommission auch das Recht, Personen über den aktuellen Bewerberkreis hinaus für das Amt anzusprechen. Stattfinden könnte die Wahl frühesten am 7. April, für die Wahl benötigt ein Kandidat eine Zweidrittel-Mehrheit. [buhl]

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2 Kommentare im Forum

  1. Ach rbb, du arme Fernsehanstalt ohne richtige Daseinsberechtigung. Warum vereinigst du Dich nicht mit der MDR zur ODR Länderkette, fast wie DFF Länderkette? Die Programmhighlights wie Abendschau und Brandenburg aktuell können doch weiter 19:00 bis 19:30 zu sehen sein. Aber alles andere ist entweder Programm anderer 3. Programme oder Sendungen die man leicht übersehen kann bzw. hier und da eingebracht werden können. Spart viel Geld. Was war so schlecht am alten Sendeprinzip??
  2. Der rbb kann sich gar nicht mit dem mdr vereinigen. Und dass eine Fusion Geld sparen würde, bezweifel ich. Die Kosten für Landesfunkhäuser, Landesprogramme, Regionalberichterstattung, ARD-Gemeinschaftsaufgaben, terrestrische Sender, Internetabrufe, Urheberrechte, ... würden sich durch eine Fusion nicht verringern.
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