MDR und RBB sollen Ostklubs zur Hilfe eilen

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Bild: © Maxisport - Fotolia.com
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Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hofft auf die Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, um die Saison der Regionalliga Nordost zu Ende führen zu können.

Die Pläne des Verbandes scheinen noch nicht final beschlossen zu sein, sie involvieren aber in verschiedenen Modellen aber jeweils eine tatkräftige Unterstützung des RBB und MDR, in deren Sendegebieten sämtliche Klubs der Regionalliga Nordost angesiedelt sind.

Wie zuerst der „Kicker“ berichtet, sollen bei einer Fortsetzung der laufenden Saison möglichst alle noch ausstehenden Partien per Livestream übertragen werden. Hierfür bräuchte der Verband technische Hilfe, Expertise und Personal, was im Grunde nur von Sendeanstalten geleistet werden kann. Zumindest erhofft man sich beim NOFV laut einem Statement auf seiner Homepage die Verhandlungen mit den Sportabteilungen der Sender konkretisieren zu können.

Eine Alternative könnte höchstens noch von Sporttotal.tv kommen, die eine automatisierte Kameratechnologie einsetzen, um unterklassigen Fußball und Nischensport-Events mit geringem Personalaufwand live übertragen zu können. Auch auf Regionalliga-Ebene ist der Anbieter bereits tätig.

Gegen Sporttotal.tv spricht, dass die erhofften Werbeerlöse für die Vereine wohl nur über die wesentlich höheren Rechweiten von MDR und RBB erreicht werden könnten.

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6 Kommentare im Forum

  1. DF hat "vergessen" zu erwähnen, dass bis auf die vertraglichen Livespiele im TV der große Rest im PPV laufen soll. Also die Fans der Kostenlos Kultur sollten sich nicht zu früh freuen.
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