Millionen Conrad-Kundendaten gehackt

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Maksim Kabakou

Unbekannte haben sich beim Versandhändler Conrad Electronic Zugang zu Kundendaten wie IBAN-Nummern und Postadressen verschafft.

Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass die Hacker die Daten tatsächlich abgegriffen hätten, teilte die Conrad Electronic SE am Dienstag in Hirschau mit. Insgesamt hätten die Angreifer durch eine Sicherheitslücke Zugriff auf fast 14 Millionen Kundendatensätze gehabt.

Dazu gehörten demnach auch E-Mail-Adressen, Telefon- und Faxnummern. Kreditkartennummern oder Kundenpasswörter seien nicht betroffen gewesen.

Die Conrad-Gruppe stellte Strafanzeige beim Landeskriminalamt. Die Sicherheitslücke sei inzwischen geschlossen. Das Oberpfälzer Familienunternehmen rät Kunden trotzdem zu Vorsicht – vor allem, wenn diese E-Mails mit Anhängen erhielten. Es hat eine Internetseite eingerichtet, wo Kunden sich informieren und Fragen stellen können.

Mit Daten wie E-Mail-Adressen und Anschriften können Online-Kriminelle versuchen, Nutzern Informationen wie Passwörter abzujagen.

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  • Hacker: Maksim Kabakou

7 Kommentare im Forum

  1. Wenn irgendeiner versucht abzubuchen, wird zurückgebucht. Danke das man von Verschlüsselung noch nichts gehört hat.
  2. Eine sehr nebulose Presseerklärung und "Landing Page" Aktuelle Kundeninformation - auf Conrad.at schweigt man gleich ganz dazu... Als Kunde erwarte ich mir umgehend, dass ich nun per Mail informiert werde, ob und welche meiner Daten abgegriffen wurden.
  3. Wird wohl jetzt täglich Salamitaktik-mäßig neue Informationen geben was so alles geleakt wurde. Vielleicht taucht auch eine Excel Datei mit allen Daten auf die dann puppenlustig auf verschiedensten Filehostern hochgeladen und geteilt werden - dann kann auch Conrad sich nicht mehr rausreden. Riesen Sauerei, aber mit der Zeit stumpft man ab bei den ganzen gehackten Anbietern.
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