ProSiebenSat.1 schraubt Umsatzziele in die Höhe

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Angesichts gut laufender Geschäfte hat ProSiebenSat.1 seine Umsatzziele für die kommenden Jahre nun deutlich nach oben geschraubt. Bis 2018 will der Konzern seine Erlöse im Vergleich zu 2012 um eine Milliarde Euro steigern.

Für den Medienkonzern ProSiebenSat.1 läuft es derzeit gut – das haben schon die letzten Geschäftszahlen belegt. Doch in den kommenden Jahren will das Unternehmen noch höher hinaus. Auf dem Capital Markets Day, der am Dienstag in München stattfand, hat ProSiebenSat.1 seine Finanzziele für die kommenden fünf Jahre deutlich nach oben geschraubt. So will der Konzern bis 2018 seine Erlöse im Vergleich zu 2012 um eine Milliarde Euro steigern.

Auch für 2015 legte der Konzern aus Unterföhring die Latte höher. Im Vergleich zum Jahr 2010 soll der Umsatz dann um mindestens 800 Millionen Euro zulegen, sodass ProSiebenSat.1 einen Umsatz von 2,851 Milliarden Euro erwartet. Gegenüber der ursprünglichen Prognose ist das ein Plus von 200 Millionen Euro, um die das Unternehmen seine Erwartungen nun nach oben korrigiert hat.
 
„Wir setzen uns auch für die weitere Zukunft ehrgeizige Ziele“, erklärte Konzernchef Thomas Ebeling am Dienstag in München. Wachstumstreiber dieser Zukunft ist neben dem TV-Geschäft vor allem das Digitalgeschäft, dessen Anteil am Konzernumsatz bis 2018 auf 30 ansteigen soll. Dabei hat sich ProSiebenSat.1 das Ziel gesetzt, die Anzahl eigener Produkte und Unternehmen in diesem schnell expandierenden Bereich auszubauen und international zu erweitern. Dafür soll bereits 2014 investiert werden. [fm]

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5 Kommentare im Forum

  1. AW: ProSiebenSat.1 schraubt Umsatzziele in die Höhe "Wir setzen uns auch für die weitere Zukunft ehrgeizige Ziele", erklärte Konzernchef Thomas Ebeling. Ihr solltet Euch bei der Qualität der Programme mal ehrgeizige Ziele setzen, denn das Niveau ist seit längerem zum Würgen. Da fragt man sich, wie man mit solch einem Reality Müll soviel Kohle macht.
  2. Es scheint doch ausreichend Leute zu geben, die dieses Programmniveau einfach nur lieben und täglich dort Stunden verbringen. Wenn es anders wäre, hätten die schon längst dichtgemacht.
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