ProSiebenSat.1: Werbung sollte nur im Privat-TV stattfinden

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der TV-Konzern ProSiebenSat1 macht sich für ein Werbeverbot im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark. Der neue Beirat der Sendergruppe unter Vorsitz von Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sprach sich für die Aufgabentrennung zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern aus.

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„Werbung und Sponsoring dürfen nur dem privaten Rundfunk erlaubt sein“, heißt es in der ersten Erklärung des Gremiums, das das Unternehmen in gesellschafts- und medienpolitischen Fragen beraten soll. Außerdem forderte das Unternehmen eine Liberalisierung der „strikten Werberegulierung“, teilte der Konzern am Mittwoch mit. In seiner ersten Sitzung hatte der Beirat Eckpunkte für seine künftige Arbeit beschlossen und will sich unter anderem für eine Aufgabentrennung zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern wie ARD und ZDF einsetzen.

Neben Stoiber gehören dem neuen Beirat unter anderem der Fernsehjournalist und der Umweltpolitiker Klaus Töpfer (CDU) an. Konzernchef Thomas Ebeling hat immer wieder scharfe Kritik an der Politik von ARD und ZDF geübt und eine Wettbewerbsverzerrung beklagt.
 
In seiner Erklärung betonte das Germium zudem, dass das Medienkonzentrationsrecht modernisiert werden sollte. Eine sinnvolle Fusionskontrolle setze voraus, dass sie die Abgrenzung von Märkten und die Berechnung von Marktanteilen stärker berücksichtigt, hieß es. Eine Überführung des deutschen Medienkonzentrationsrechts in das allgemeine Wettbewerbsrecht wäre nach Meinung des Beirates wünschenswert.
 
Auf Anregung des Beirats will sich der Konzern in den kommenden drei Jahren auch der Entwicklung von Sendungen widmen, die Jugendlichen politische und wirtschaftliche Themen näher bringen sollen. Der Vorstand habe ein entsprechendes Pilotprojekt beschlossen. Dabei sollen gemeinsam mit einer Journalistenschule und einem Online-Medium Formate für mögliche Angebote entwickelt werden. Zunächst stellt der Konzern dafür 500 000 Euro zur Verfügung. [dpa]

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26 Kommentare im Forum

  1. AW: ProSiebenSat.1: Werbung sollte nur im Privat-TV stattfinden Bin ich auch dafür. Dann bleibt mehr für die Privaten, aber das tangiert mich nicht.
  2. AW: ProSiebenSat.1: Werbung sollte nur im Privat-TV stattfinden aufgabentrennung? private senden scripted reality und anderen shice zwischen der werbung örr sendet qualitätsprogramm das ist die programmteilung?
  3. AW: ProSiebenSat.1: Werbung sollte nur im Privat-TV stattfinden Teilekind: Verschlüsselung sollte nur im PayTV stattfinden
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