ProSiebenSat.1 will nicht mit Berlusconi-Familie zusammengehen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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ProSiebenSat.1 lehnt eine Fusion mit dem Medienkonzern von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi ab.

„Wir sind an solchen Diskussionen nicht beteiligt“, erklärte Vorstandschef Max Conze am Freitag in München. Italienische Medien berichten seit Wochen über Hoffnungen der von Berlusconis Familie kontrollierten Sendergruppe Mediaset, mit ProSiebenSat.1 zu fusionieren.
 
ProSiebenSat.1 konzentriere sich auf den bevorstehenden Start der Streaming-Plattform Joyn und entwickle smarte Werbetechnologien, erklärte dagegen Conze. „Damit setzen wir einen digitalen europäischen Champion für Unterhaltung und Handel auf.

Auch dieser Satz bedeutet eine Absage an Mediaset: Mediaset-Chef Pier Silvio Berlusconi – der Sohn des in eine jahrzehntelange Skandalserie verwickelten Patriarchen – will den „ersten paneuropäischen Free TV-Anbieter“ schmieden, wie er italienischen Medien gesagt hatte. Laut einem Bericht der Zeitung „Il Messaggero“ denkt die Mediaset-Spitze an eine gemeinsame Holding in den Niederlanden oder Belgien.
 
Mediaset hatte am Mittwoch publik gemacht, dass der Mailänder Konzern knapp zehn Prozent der Anteile an ProSiebenSat.1 gekauft hat. Den Einstieg der Italiener als Aktionäre hatte Conze begrüßt, doch eine weitere Annäherung wäre in München offensichtlich unerwünscht.

[dpa]

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7 Kommentare im Forum

  1. Tja, so kann's gehen. Ob die die Anteile auch gekauft hätten, wenn sie das schon vorher gewusst hätten?
  2. Mediaset hat aber Besseres Programm wie klo7 und sat1. Kabel1 kann man komplett streichen wie auch RTL und vox
  3. wer weiß, vielleicht hat ja Silvio noch die eine oder andere Million in der Hinterhand und in einem halben Jahr sieht das ganz anders aus.
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