Rewe lässt Kunden Einkäufe per App selbst scannen

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Rewe Scan&Go
© obs/REWE Markt GmbH/Achim Bachhausen
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„Scan&Go“: In immer mehr Märkten bietet Rewe diesen Service an, mit dem man einfach, schnell und kontakreduziert einkaufen können soll.

Angesichts der Corona-Pandemie liegt vor allem kontaktreduziertes Einkaufen im Trend. Deshalb bietet Rewe in immer mehr Märkten den Service „Scan&Go“ an. Kunden können dabei bereits beim Gang durch die Regale ihre Lebensmittel scannen. Dabei können sie einen Handscanner oder ein Smartphone mit der „Rewe Scan&Go“-App nutzen und anschließend das Produkt in den Wagen legen.

Danach bezahlt man an einer Express-Kasse, einem so genannten Self-checkout-Terminal. Somit enfalle das Anstellen an der Kasse, das Legen der Ware auf das Kassenband und anschließend in den Einkaufswagen.

„Scan&Go“ bald überall?

„Aktuell ist bereits in knapp 50 Rewe-Märkten bundesweit möglich, den Einkauf bequem und eigenständig abzuschließen. Die Resonanz der Nutzer übertrifft unsere Erwartungen. Wir gewinnen jede Woche weitere Selbstscanner hinzu. Das heißt, die Zeit für die innovative Technik ist reif, den Service nun verstärkt auszurollen und einem noch größeren Kundenkreis anzubieten. Wir geben hier Gas und werden in den nächsten Wochen Scan&Go bundesweit in rund 100 Rewe-Märkten anbieten.“, so Peter Maly, als Bereichsvorstand bei Rewe für den Vertrieb für mehr als 3.600 Märkte verantwortlich.

Laut Rewe nutzen vor allem Stammkunden „Scan&Go“ und nicht primär junge, technikaffine Menschen. Denn die Handhabung mit dem Handscanner oder dem eigenen Smartphone sei kinderleicht. Außerdem seien die Vorteile offensichtlich: Der Nutzer habe jederzeit einen Überblick über seinen Einkauf und könne besonders bei Großeinkäufen Zeit sparen.

Ungeachtet dessen soll es weiterhin in jedem Rewe-Markt die gewohnten Kassen geben, an denen die Mitarbeiter scannen. Sollte der Personalbedarf an den Kassen sinken, werden Mitarbeiter trotzdem dringend gebraucht. Sowohl Serviceaufgaben, die Kundenberatung als auch die Pflege des Warenangebots müssten übernommen werden.

Zuletzt hatte Amazon mit seiner Technik für Supermärkte ohne Kassen auf sich aufmerksam gemacht. Allerdings nehmen Kunden in Amazon Go-Läden die Waren einfach aus den Regalen und verlassen den Laden. Mithilfe von Scannern und Sensoren könne man so die Produkte erfassen und später in einer App bezahlen.

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  • rewescan: © obs/REWE Markt GmbH/Achim Bachhausen

114 Kommentare im Forum

  1. Nach IKEA jetzt der nächste...Und was ist mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Kassen? Hatte das vor Jahren schon in Australien in Supermärkten erlebt. Statt an 5,6 Kassen Menschen sitzen zu lassen, stehen nur noch 2-3 Menschen rum die Kontrollieren und bei Problemen geholfen haben. Tolle neue Welt....
  2. Tja, man lässt die Kunden selbst die Arbeit machen und verkauft das als Fortschritt Dazu wird sicher auch die Diebstahlrate steigen, denn man vertraut auf die Ehrlichkeit der Kunden. :LOL: Aber Hauptsache, Personal eingespart.
  3. Genau. Einfach um Kosten einzusparen. Natürlich werden die Preise der Lebensmittel nicht gesenkt..
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