Russland verschiebt Mond-Mission

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Mond, Weltall; © Sergey Nivens - stock.adobe.com
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Mond-Mission im Wartestand: Russland hat den Start der Raumsonde „Luna-25“ zur Erforschung des Mondes wegen technischer Probleme um ein weiteres Jahr auf Mitte 2023 verschoben.

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„Das größte Problem, das Auswirkungen auf den Zeitplan zur Startvorbereitung hat, ist, dass der Geschwindgkeits- und Entfernungsmesser nach dem Doppler-Prinzip nicht den technischen Anforderungen entspricht“, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Mittwoch der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Ein Start der Mond-Mission im Jahr 2022 sei aus Sicherheitsgründen nun nicht mehr möglich.

Russische Mond-Mission sieht sogar Raumstation vor

Angestrebt wird nun ein Start zwischen Juni und Oktober 2023. Eigentlich sollte die Sonde schon lange unterwegs sein. Erster geplanter Starttermin einer Mondsonde war 2012, zuletzt war der Mai 2022 anvisiert worden. „Luna-25“ ist Teil des russischen Mondprogramms.

Es sieht vor, bis 2040 sogar eine Raumstation auf dem Erdtrabanten zu errichten. Die Artemis-Mond-Mission der Nasa kommt derweil auch nicht vom Fleck (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

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  • Mond: © Sergey Nivens - stock.adobe.com
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9 Kommentare im Forum

  1. Entweder fehlt moderne Technik oder die Kohle für die Mondmission braucht man für Munition :whistle:. Blöd gelaufen.
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