Medien: Sony lotet Joint-Venture für OLED-Fernseher aus

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Der japanische Unterhaltungselektronik-Riese Sony verhandelt mit der taiwanesischen Panelschmiede AU Optronics über die gemeinsame Produktion von OLED-Fernsehern der nächsten Generation.

Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Yomiuri Shimbun“ (Dienstagsausgabe) will sich Sony damit gegenüber den koreanischen Rivalen Samsung und LG im Kampf um die potenziellen Nachfolge der LED-LCD-Fernseher konkreter positionieren. Der neue Sony-Vorstandschef Kazuo Hirai hatte bereits in der vergangenen Woche einen Umbau des defizitären TV-Geschäfts angekündigt und sich konkret auch für Kooperationen mit Partnern ausgesprochen.

Sony und AU Optronics wollten sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch zu dem möglichen Joint-Venture zunächst nicht äußern. Ohne technologische Unterstützung von dritter Seite befinde sich Sony nicht in der Lage, eine Marktanteile im OLED-Bereich auszubauen, zitierte die Agentur den Analysten Nobuo Kurahashi. Eine Zusammenarbeit könnte beide Unternehmen im Kampf um Marktanteile voranbringen, sagte er.
 
Im Januar hatten sowohl Samsung als auch LG auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas großformatige 55-Zoll-Displays auf Basis der organischen OLED-Technik vorgestellt, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen und schärfere, kontrastreichere Bilder bei flacheren Bauweisen und niedrigerem Energieverbrauch ermöglichen. 
 
Sony führte als Pionier bereits 2007 einen ersten OLED-Fernseher in Japan ein, zog sich 2010 aufgrund der weltweit einbrechenden Märkte aber vorübergehend aus der Produktion zurück und fokussierte sein Sortiment auf das Thema 3D. Anfang 2011 war dann mit einem 21000-Euro-Modell im Profibereich ein neuer Anlauf unternommen worden (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete). [ar]

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