Mobile Printing – so funktioniert mobiles Drucken

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Drucker gehören zur fest integrierten Ausstattung eines jeden Büros, egal ob privat oder beruflich genutzt. Doch während die Vernetzung unterschiedlicher Endgeräte wie Smartphone, Smartwatch oder Tablett, inzwischen selbstverständlich ist, ist das Drucken von Unterlagen, Bildern oder Dokumenten, oft noch eine umständliche Angelegenheit.

Allerdings haben sich auch hier die Anforderungen und Voraussetzungen der Vernetzung verändert. Zahlreiche technische Lösung stehen zur Verfügung, die „Mobile Printing“ zum Kinderspiel machen. 
 
Zahlreiche Technologien ermöglichen Mobile Printing
Egal ob ePrint, AirPrint oder Wi-Fi Direct – die Technologien für das mobile Drucken sind für jeden Verbraucher einfach zu nutzen. Vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um einen möglichst modernen Drucker, der über die entsprechende Schnittstellen verfügt. Voraussetzung ist meist lediglich eine Vernetzung über W-LAN oder das Internet, damit die einzelnen Endgeräte Daten untereinander austauschen können. Lösungen und Drucker-Apps gibt es sowohl für Android- oder iOS-Geräte. Mittlerweile werden auch smarte Lösungen für benötigte Tinte und Toner angeboten, so dass die Geräte selbstständig Ersatz bestellen können, sobald dies notwendig wird.
 
ePrint 
ePrint Drucker verfügen über die Fähigkeit, E-Mails oder Anhänge wie JPGs oder PDFs auszudrucken. Diese werden über einen Cloud-Dienst von einem mobilen Endgeräte direkt an den Drucker übermittelt. Dieser verfügt über eine eigene E-Mail-Adresse, über die ihm Druckaufträge zugestellt werden können. Ein PC wird dafür nicht benötigt. Besitzer eines solchen Druckers können den Zugriff mittels Whitelist kontrollieren. Genehmigte Nutzer können den ePrint-Drucker dann über einen webbasierten ePrint-Druckermanager steuern.

AirPrint
Bereits seit 2010 verfügen Apple-Endgeräte dank der AirPrint-Technologie über die Fähigkeit des drahtlosen Druckens. Dafür verbindet man das iOS-Gerät über die Software-Schnittstelle mit dem Drucker, ohne dass dabei eine Kabelverbindung notwendig ist. Dafür wird ein Wi-Fi-Netzwerk vorausgesetzt, über das sich die Geräte kommunizieren können. Vorteil: Vor dem Drucken per  AirPrint müssen keine Treiber installiert werden. Möchte man z.B. über sein Smartphone ein Bild ausdrucken, so wird auf dem Gerät sofort eine Liste aller verfügbaren AirPrint-Drucker angezeigt. Eine weitere Konfiguration ist nicht notwendig, so dass sich das Handling besonders intuitiv gestaltet. 
 
NFC
Die Near-Field-Communication Technologie kommt inzwischen immer häufiger zum Einsatz. Smartphones mit dem Android-Betriebssystem verfügen ab Version 4.4 (Kitkat) über die dafür notwendige Technik. Dabei findet der Austausch zwischen mobilem Gerät und Drucker mittels Radiofrequenz-Identifikation statt. Die Übertragung passiert unmittelbar dann, wenn sich das Gerät in der Nähe des Druckers befindet. In diesem Fall wird ein Wi-Fi Direct Link zum einmaligen Druck aktiviert, ganz ohne Passwort oder Anmeldecode. Die meisten Hersteller bieten spezielle Drucker-Apps für NFC an, damit diese Funktion optimal genutzt werden kann. 
 
Wi-Fi-Direct
Wi-Fi Direct wurde entwickelt, um drahtlose Verbindungen zwischen beliebigen Geräten zu vereinfachen. Diese sollen sich direkt miteinander vernetzen, ohne dass dafür ein zentraler Wireless Router oder ein Access Point benötigt werden. Um Funktionen wie mobiles Drucken zu ermöglichen, muss jedoch eine vom jeweiligen Hersteller abhängige App heruntergeladen werden, die in der Regel kostenlos im App-Store verfügbar ist. Wichtig: Eine Wi-Fi Direct-Verbindung zum Drucker gestattet jedoch möglicherweise, dass das mobile Gerät gleichzeitig eine Wi-Fi-Verbindung zum Internet aufrecht erhält.

[red]

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