Netflix: Die Top Ten der süchtig machenden Serien

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Welche Serien haben die Zuschauer von Netflix am meisten „süchtig“ gemacht? Die Nummer 1 ist für Deutschland eine echte Überraschung.

 
Netflix, Prime und Co. haben eine ganz neue Art des Seriensehens begründet: das Binge Watching. Hierbei werden alle Folgen einer Serie meist in nur wenigen Tagen konsumiert, oft sechs und mehr Stunden am Stück. Aber nicht alle Serien eignen sich dafür. Netflix hat nun die zehn Serien herausgefunden, die in Deutschland zu den süchtigmachendsten zählen.
 

Platz 10 belegt „The Rain“. Das Endzeitdrama aus Dänemark lebt vor allem von der Entwicklung der Charaktere, die sich auf eine actionreiche Suche nach einem Ort zum Leben begeben.
 
Platz 9 kann die Serie „Insatiable“ für sich verbuchen. In der Dramedy geht es um den Anwalt Bob, der unbedingt als Trainer für Schönheitswettbewerbe arbeiten will. Als perfektes Talent dafür entpuppt sich Patty. Sie war dick, ist nun schlank und will sich an der Welt rächen.
 
Platz 8 wird von „Anne With An E“ belegt. Die Geschichte dreht sich um ein 13-jähriges Waisenkind im Neuseeland Ende des 19. Jahrhunderts. Durch ein Missverständnis landet es bei dem Geschwisterpaar Matthew und Marilla Cuthbert. Hier sorgt das fantasievolle Mädchen für Aufruhr und Veränderungen.
 
Platz 7 verbucht die Horror-Serie „Spuk In Hill House“ für sich. Die „Welt“ beschreibt die Serie als „die fast perfekte Horror-Serie“. Dreh- und Angelpunkt ist ein Haus, in das eine Familie einzieht. Mit der Zeit wird das Leben darin für alle Bewohner immer beängstigender.
 
Platz 6 gibt es für „Chilling Adventures of Sabrina“. Diese Serie hat es auch in unsere UHD-Empfehlungen geschafft. Hier lesen Sie mehr dazu.
 
Platz 5 gibt es für „Collateral“. Die vierteilige Serie handelt von der Ermordung eines Pizzaboten. Inspector Kip Glaspie (Carey Mulligan) glaubt nicht an ein zufälliges Verbrechen und findet schnell Hinweise auf einen ganz anderen Grund für den Mord.
 
Platz 4 können „Die Telefonistinnen“ erobern. In der spanischen Serie geht es um Frauen im Madrid der 1920er Jahre. Sie versuchen Leben, Liebe und Freundschaft unter einen Hut zu bringen und das während die technische Revolution der Telefonie Fahrt aufnimmt.
 
Platz 3 geht 2018 an „Bodyguard“. In der britischen Serie muss ein Bodyguard eine Politikerin schützen, die für alles steht, was er verachtet. Mit der Zeit scheint er so zur größten Gefahr für die Person zu werden, die er eigentlich schützen soll.
 
Platz 2 der süchtigsmachendsten Serien geht an „On My Block“. In der Coming Of Age-Serie erleben die Zuschauer die „Abenteuer“ von vier Freunden an einer problembeladenen High School in den USA. Die Serie mischt gekonnt Komisches mit Tragik.
 
Platz 1 dieser Netflix-Charts erklimmt eine Serie, die wohl die wenigsten auf dem Schirm haben dürften. Tatsächlich wird „The Seven Deadly Sins“ pro Session am längsten geschaut. Die Anime-Serie ist typisch japanisch. Im Endeffekt soll in jeder Folge der Held von einem noch mächtigeren Gegner besiegt werden, wird es aber nie. Dazu kommen Gags auf dem Niveau von 11-Jährigen. Trotzdem hat die Serie einen nicht zu verleugnenden Charme, der ihren hohen Suchtfaktor erklärt. [tk]

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9 Kommentare im Forum

  1. Die Statistik überrascht wirklich. Für mich war der Markt mit "Heidi", "Marco" und "Captain Future" bereits gesättigt
  2. Spuk in Hill House ist meine Enttäuschung des Jahres. Gehypt wird sie als Horror Serie, zusehen bekam ich leider ein Familien Drama mit ein paar wenigen Grusel Momenten. Wenn man das ganze Drama Zeug weggelassen hätte und das ganze auf Filmlänge zusammengeschnitten hätte wäre es vielleicht ein guter Gruselfilm geworden.
  3. Habe zwar dank Sky erst Netflix seit einem Monat, aber von keiner dieser 10 Serien jemals gehört. Habe wohl einen ganz anderen Geschmack.
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