National Geographic: Heimat hochwertiger Premium-Inhalte

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© National Geographic

Die Marke National Geographic ist wohlbekannt: Zeitschriften, Bücher und auch zwei Pay-TV-Sender sind unter anderem unter dem Dach beheimatet. Und sie alle haben das gleiche Ziel: National Geographic will seinen Nutzern Wissen in allen Formen auf spannende Art und Weise näher bringen.

Sender, die ausschließlich seichte Unterhaltung bringen, gibt es viele im Markt. Dagegen sind Kanäle, die dem Zuschauer Natur, Technik und Wissenschaft näher bringen, eher eine Seltenheit. Einer der wenigen Vertreter dieser Art ist der Pay-TV-Sender National Geographic. Das Programm setzt auf Dokumentationen, Reportagen und gescriptete Inhalte, um den Zuschauer vor dem Fernseher zu begeistern. Das Programm ist abwechslungsreich gestaltet, sodass auch verschiedene Interessengruppen erreicht werden. So finden Naturliebhaber  ebenso wie Fans von Reality-Berichterstattung über populäre Berufsgruppen und auch Physik- und Technikbegeisterte die passende Sendung im Programm. 

Logo National Geographic
© Screenshots: Auerbach Verlag; Logo: National Geographic

Historie

Gestartet ist der National Geopgraphic Channel in Deutschland bereits im Jahr 2004, seit 2009 wird das Programm zudem auch in hochauflösender Qualität ausgestrahlt. Gerade bei Reportagen und Dokumentationen ist die hochauflösende Übertragungstechnik ein echter Mehrwert, denn mit brillianten Bildern lassen sich die verschiedenen, manchmal auch komplexen Themen besser an die interessierten Zuschauer vermitteln. Mit National Geographic Wild gibt es seit gut zehn Jahren zudem noch einen Schwestersender,  dessen Programm sich auf Tierdokumentationen und Reportagen um Wild- aber auch Haustiere fokussiert. Die National-Geographic-Sender gehörten bis ins Jahr 2019 dem internationalen Medienkonzern „21st Century Fox“ an. Mit dem Verkauf an den Disney-Konzern wurde der TV-Sender National Geographic auf internationaler Ebenein den Micky-Maus-Konzern eingegliedert. 

Eigenproduktionen aus Deutschland

Seit dem Jahr 2013 gibt es auch Eigenproduktionen aus Deutschland. Während bis dahin ausschließlich auf das Material der US-Mutter und anderer Ableger gesetzt wurde, konnte 2013 die Dokumentation „Bereit für die Katastrophe“ eine neue Ära einläuten. Seither sind vermehrt auch in Deutschland produzierte Sendungen wie die Dokus „Schlagzeilen gegen Hitler“ und „Eisernes Erbe – Bomben unter Deutschland“ bei National Geographic zu sehen. Zuletzt wurde 2019 eine 45-minütige Dokumentation über die tägliche Arbeit Hamburger Zollbeamten im Hafen produziert und ausgestrahlt. Neben den internationalen Formaten verleihen die in Deutschland produzierten Sendungen dem Sender einen regionalen Bezug.

Programmhighlights 2020

„Brain Games“

Auch 2020 hat National Geographic für seine Zuschauer wieder einiges zu bieten. Den Beginn macht schon in den kommenden Wochen die 6. Staffel der Wissensshow „Brain Games“, in der mit spielerischen Experimenten neurologischen Phänomenen auf den Grund gegangen wird. Versuchskaninchen sind dabei bekannte Hollywood-Stars. Seit Februar erfahren wissbegierige Zuschauer immer sonntags um 21.50 Uhr Antworten auf Fragen wie  „Wie entscheiden wir uns für einen bestimmten Partner?“ oder „Wie wirkt sich Musik auf unser Gehirn aus?“. Diesen und anderen Themen geht „Brain Games“ in Staffel sechs nach. So wird Moderator Keegan-Michael Key in der neuen Staffel gemeinsam mit Schauspielerin Rebel Wilson die Gesetze der Anziehung und die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse, die hinter der Suche nach dem perfekten Partner stecken, ergründen. Musiker und Schauspieler Jack Black testet unter anderem die Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, während es für Schauspielerin Kristen Bell und ihren Ehemann, Schauspieler Dax Shepard, um den Kampf der Geschlechter geht. Sie versuchen herauszufinden, wie das weibliche und männliche Gehirn auf unterschiedliche Situationen reagiert und Probleme auf verschiedene Art und Weise zu lösen versucht. Um aktuelle Themen geht es mit Schauspieler Ted Danson: Mit ihm widmet sich der Moderator neben Fake News auch optischen Täuschungen. Dabei werden sie von der Blue Man Group unterstützt. Jede Episode fordert darüber hinaus auch das Publikum heraus: Leicht nachvollziehbare Rätsel und Gedankenexperimente sollen für Aha-Erlebnisse vor dem Bildschirm sorgen und zeigen, dass Wissenschaft keinesfalls eine trockene Angelegenheit sein muss. 

„Bear Grylls: Stars am Limit“

© National Geographic

Zu den weiteren Highlights zählt zweifellos die Survival-Doku-Serie „Bear Grylls: Stars am Limit“.  Edward Michael „Bear“ Grylls hat sich als Dokumentarfilmer und Survival-Profi nie geschont: Der 45-Jährige hat bereits fast jede erdenklich brenzlige Situation am eigenen Leib erfahren, vom Erklimmen einsamer Antarktis-Gipfel über die Durchquerung der Nordwestpassage bis hin zur Motorschirm-Expedition im Himalaya. Für „Bear Grylls: Stars am Limit“ nimmt der ehemalige britische Elitesoldat und Berufs-Abenteurer Hollywood-Größen, Entertainer und Models für jeweils zwei Tage mit in die Wildnis. An den gefährlichsten Orten des Planeten müssen die Stars allein und nur mit dem Nötigsten ausgerüstet auf traditionelle Überlebenstechniken zurückgreifen, den Naturgewalten trotzen und ihren größten Feind bezwingen: den selbstzerstörerischen Gedanken „Das schaffe ich niemals!“ National Geographic präsentiert „Bear Grylls: Stars am Limit“ immer sonntags um 21 Uhr als deutsche TV-Premiere. 

„Im Angesicht der Katastrophe“

© National Geographic

Eine weitere TV-Premiere gibt es zudem immer mittwochs um 21 Uhr zu sehen. In der neuen Doku-Serie „Im Angesicht der Katastrophe“ widmet sich der Sender den folgenschwersten Naturkatastrophen der jüngsten Vergangenheit sowie den Menschen, die bei diesen tragischen Unglücksfällen knapp mit dem Leben davonkamen. Die neue National Geographic Serie „Im Angesicht der Katastrophe“ gibt den Opfern und Helfern ein Gesicht und lässt sie persönlich und detailliert schildern, was sie erlebt haben. Augenzeugenberichte werden durch minutiöse forensische Analysen ergänzt, die das Gesagte zeitlich und räumlich einordnen und den gesamten Ablauf der Katastrophe rekonstruieren. Dabei zeigt sich, dass in vielen Fällen nur wenige Sekunden über Leben und Tod entscheiden.

Bildquelle:

  • einstieg_dokusender_nationalgeographic: © Screenshots: Auerbach Verlag; Logo: National Geographic
  • NatGeo_BearGrylls: © National Geographic
  • NatGeo_AngesichtderKatastrophe: © National Geographic
  • National-Geographic-Brain-Games: © National Geographic

3 Kommentare im Forum

  1. Die Zeiten wo NG hochwertige Inhalte gesendet hat sind lange vorbei. Da kommt zum Teil eine ähnliche Grütze wie auf Discovery, nur mit anderen Themen.
  2. Ja, das gilt auch für das gedruckte Magazin. Mein Bruder hatte das über zehn Jahre abonniert, aber vor ein paar Jahren gekündigt, da die Berichte immer "flacher" wurden.
  3. So ist es wobei ich aber sagen muß schlimmer wie "History Channel und "Animal Planet" ist es aber nun auch wieder nicht. Das waren noch Zeiten als History HD 2010 startete. [MEDIA=youtube]2YA2qQBh-JQ[/MEDIA]
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