Im Test: Naim UnitiQute & UnitiServe

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Im Test: Naim UnitiQute & UnitiServe, Seite 2

Testergebnisse

Die stetig anwachsende Uniti-Familie bietet viel Platz für unterschiedliche Streamingbedürfnisse, die sämtliche Anforderungen vom UnitiQute als Stand-alone-System bis hin zur Multiroom-Konfiguration mit einem Superuniti im Nebenraum erfüllen. Der UnitiServe würde in diesem Fall die Aufgabe eines zentralen Netzwerkspeichers (NAS) erledigen. Dass die Bedienung vor allem grafisch geschieht, ist nicht selbstverständlich, für ein Uniti-Gerät jedoch fast schon obligatorisch.
 
Dazu eignet sich zum einen das große Display selbst, das berührungsempfindlich agiert und mit großer übersichtlichkeit sowie einfacher Handhabung durch das Menü navigiert. Iphone- und iPad-Nutzer greifen hingegen auf die n-stream-App zurück, die im Gegensatz zu herstellerfremden Control Points wie dem Plug Player, auch die Gapless-Wiedergabe unterstützt.

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Es ist wieder einmal erstaunlich, wie viel Elektronik in einem kleinen Gehäuse untergebracht werden kann. Dank des geringen Platzbedarfes von SMDs wurden auch im UnitiQute Schaltungsdesigns möglich, die bei anderen Herstellern vielmehr Platz einnehmen. Das heißt: Auch im Kleinen kann man das machen, was die Großen können und das beginnt wie immer beim Netzteil.
 
Ein großer Ringkerntransformator von Noratel-UK versorgt mit verschiedenen Wicklungen den digitalen sowie die analogen Schaltungsabschnitte. Dabei findet die Aufbereitung der Betriebsspannungen immer auf dem passenden Niveau statt. Zum britischen Understatement gehört der Einsatz von landeseigenen Elkos von BHC, die sowohl im Vor- wie im Endstufennetzteil ihren Einsatz finden.

Die analoge Vorstufentechnologie wurde vom NaimUniti übernommen, während die Ausgangsstufe für die Lautsprecher an den Vollverstärker NAIT 5i angelehnt ist. Für jede Stereoseite wird ein komplementäres Class-AB-Transistorpaar von Sanken eingesetzt. Hierbei kommt es zu einer Besonderheit: In der Signalübertragung der Ruhestromregelung werden Optokoppler eingesetzt, damit es nicht zu Wechselwirkungen zwischen den Transistoren kommt.
 
Wie viele Hi-Fi-Hersteller haben auch die Entwickler bei Naim eine Vorliebe für Burr- Brown-Operationsverstärker (BB-OPV), hier namentlich OPA2604s. Diese sind sowohl in der Vorstufe als auch bei den Folgeschaltungen nach dem Wolfson-D/A-Wandler-WM8728S mehrfach anzutreffen.

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