Test: Denon AVR-3313

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Der bessere Netzwerkplayer?

Was reine Netzwerkplayer nicht imstande sind zu leisten, integriert Denon in seine neuen AV-Receiver. Wie lückenlos dem AVR-3313 der Einstieg wirklich gelingt, haben wir herausgefunden.

Die 33er-Modellreihe aus dem Hause Denon galt bisher als Garant für einen AV-Receiver der gehobenen Mittelklasse. In den vergangenen beiden Jahren gab es sogar nur ein Modell, das diese übertraf.
 
Mit einem jährlichen Produktupgrade werden die Receiver immer wieder um neue Funktionen ergänzt und damit neue Kaufanreize gesetzt. Nachdem sein Vorgänger sein Glück mit einem einfachen Gehäusedesign und vielen Anschlüssen probierte, dreht das aktuelle Modell den Spieß herum.
 
Der zuletzt kritisierte Plastikmantel weicht einem Vollaluminium-Korpus – generell wirkt das Gesamtauftreten deutlich frischer.

 
Die Frontbekleidung besteht auf den ersten Blick lediglich aus zweiDrehreglern, die das große Display umgeben. Weitere Bedienfelderverbergen sich hinter der wieder eingeführten, dafür recht einfachgehaltenen Frontblende, die gleichzeitig die Schnellanschlüsse für HDMIund USB bedeckt.
 
Der Aufräumwahn zieht sich bis zur Fernbedienung durch,die mittlerweile deutlich übersichtlicher wirkt. Alternativ bietetDenon seinen Kunden eine kostenfreie Steuer-App für Android- undiOS-Geräte.
 
Die Rückseite des AVR lässt keine Wünsche offen und gibt auf Wunsch AV-Signale über HDMI – neben dem separaten Betrieb von Beamer und Fernseher – in einem weiteren Raum aus.
 
Die drei Schnittstellen unterstützen dabei zeitgemäß den Audio-Return-Channel sowie die Wiedergabe von 3D- und 4K-Signalen. Damit hebt sich der AVR-3313 abermals von seinem Vorgänger ab und bringt selbst analog zugeführte Videos in die langsam marktreife Zielauflösung von 4096 × 2160 Bildpunkten.
 
Gleichfalls interessant ist der AVR-3313 für all diejenigen, die einen Mehrkanalreceiver mit gehobenen Streamingmöglichkeiten kombinieren wollen. Mit der Möglichkeit Konzept- und Livealben unterbrechungsfrei wiederzugeben, ist der Receiver so manchem reinen Netzwerkaudioplayer einen Schritt voraus.
 
Addiert man die weiteren Möglichkeiten wie Airplay, UPnP (24/192) und Spotify (Firmware-Update notwendig) hinzu, erhält man einen AV-Receiver, der Spaß verbreitet, anstatt mit nüchterner Funktionsanhäufung zu verwirren.

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