Abesetzt: „Star Trek: Discovery“ endet nach Staffel 5

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Star Trek: Discovry
Bild: Netflix

Nach Staffel 5 ist Schluss: „Star Trek: Discovery“ verprellte alte Trekkies – und erschloss eine neue, jüngere Fan-Community. Diese wird aber bald ohne neue Folgen um Captain Michael Burnham und Commander Saru auskommen müssen.

Des einen Freud, des anderen Leid: Kaum eine Serie spaltete das Publikum wie „Star Trek: Discovery“. Die ursprünglich in Deutschland bei Netflix gestartete Trek-Serie interpretierte das altehrwürdige Roddenberry-Franchise radikal um, gab sich ziemlich postmodern und brachte es trotzdem auf stolze 5 Staffeln. Zu sehen ist die Serie mittlerweile bei Paramount+, der neuen Streaming-Heimat von „Star Trek“ – und dort wird auch die 5. und letzte Staffel anlaufen.

Neben der bereits auslaufenden Spinoff-Serie „Star Trek: Picard“ endet mit „Discovery“ die zweite Neuschöpfung des modernen „Star Trek“-Kosmos. Das US-Branchenmagazin „Deadline“ berichtete ausführlich über das Aus für die Crew von Captain Michael Burnham, ließ aber offen, warum die von Paramount+ am gestrigen Donnerstag verkündete Absetzung erfolgte.

Aus für „Discovery“, neue „Star Trek“-Produktionen in der Pipeline

Nun enden mit „Picard“ und „Discovery“ die Pionier-Produktionen der gemischt rezipierten neuen „Star Trek“-Seriengeneration – doch neue Formate sind bereits in der Entwicklung: Weltstar Michelle Yeoh wird erneut in ihre Rolle als Philippa Georgiou aus „Star Trek: Discovery“ schlüpfen, denn ein Spinoff zum mysteriösen Sternenflotten-Geheimdienst „Sektion 31“ ist bereits in der Mache. Ebenso produziert der viel diskutierte Trek-Kreativchef Alex Kurtzman derzeit die neue Serie „Star Trek: Starfleet Academy“.

Die 5. Staffel von „Star Trek: Discovery“ wird voraussichtlich im ersten Quartal 2024 bei Paramount+ starten. Die Hauptdreharbeiten für die letzten Folgen vor der bereits beschlossenen Absetzung sollen laut „Deadline“ bereits abgeschlossen sein. Weiter aktiv im Rennen bei Paramount+ bleibt vorerst die nostalgisch eingefärbte Spinoff-Serie „Star Trek: Strange New Worlds“.

Wie es um „Star Trek“ auf der Kinoleinwand steht, ist indes schwer zu sagen. Der vierte Film mit Chris Pine als James Kirk und Karl Urban als Dr. McCoy sollte ursprünglich bereits 2022 in die Kinos kommen, wurde dann auf Eis gelegt und ist jetzt grob für Ende 2023 eingeplant.

Bildquelle:

  • startrek: Netflix

21 Kommentare im Forum

  1. Wobei schon die vierte Staffel nicht gelungen war. Und mit dem "Sporenantrieb" bin ich nie warm geworden. Es wirkte auch alles gehetzt und hatte zu viele Nebenstorys. Star Trek-Feeling kam nicht auf.
  2. Der Look ist definitv noch das Highlight der Serie und der Zeitsprung tat immens gut, ansonsten wars mir immer zu emotional angelegt, habs trotzdem gern geschaut. Passt aber, hoffe auf nen richtigen Abschluss!
  3. Ist wahrscheinlich besser so. M.E. ging die Serie in die verkehrte Richtung - die ersten Staffeln fand ich bei allen Schwächen noch relativ okay.
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