GigaTV Cable Box 2 wird erste anerkannte Plattform nach dem neuen MStV

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Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat die GigaTV Cable Box 2 der Vodafone Deutschland GmbH als erste Benutzeroberfläche in Deutschland nach dem neuen Medienstaatsvertrag (MStV) anerkannt.

Den Bescheid hat man letzten Freitag in München übergeben, nachdem das Prüfverfahren des TV-Geräts für den Kabelanschluss abgeschlossen war. Das teilte die Landeszentrale am Montag mit. Nach dem neuen Medienstaatsvertrag müssen Plattformbetreiber Such- und Empfangsfunktionen transparent machen. Zudem sind die auf Set-Top-Boxen verbreiteten TV- und Radiosender sowie Apps diskriminierungsfrei zu listen, erläutert die BLM.

Dr. Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Prüfverfahren für unsere neue Set-Top-Box zum Empfang von GigaTV über unser Kabel-Glasfasernetz erfolgreich abgeschlossen haben. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Inhalte unserer Partner aus Hörfunk und Fernsehen diskriminierungsfrei in die GigaTV Welt einbetten. Für die wie immer gute Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesmedienanstalt bedanke ich mich – für die Premiere eines Testverfahrens war das eine runde Sache.“

Siegfried Schneider, Präsident der BLM: „Die GigaTV Cable Box 2 der Vodafone Deutschland ist bundesweit die erste Plattform, die nach dem neuen Medienstaatsvertrag bei der BLM angezeigt wurde. Für die Landeszentrale ist das eine Bestätigung als faire und konsequente Aufsicht. Wir freuen uns, dass die Vodafone Deutschland GmbH mit der Anzeige bei der BLM nicht zuletzt ein Zeichen für den Medienstandort Bayern setzt.“

Weitere Informationen zur GigaTV Cable Box 2 gibt es auf den Seiten von DIGITAL FERNSEHEN.

Quelle: BLM

2 Kommentare im Forum

  1. Wahrscheinlich für alle gleich Müll. Dieses Ding kann nichts und taugt nichts. Die Bedienung ist unübersichtlich und unverständlich und die Anleitung im Internet ist unvollständig und stimmt teilweise überhaupt nicht mit dem vorhandenem Gerät überein. Nichtmal die Sender lassen sich sortieren. Warum schmeißt man ein Gerät auf den Markt, das noch gar nicht fertig entwickelt ist?! Andere Frage: Warum lässt man ein Unternehmen, dass nachweislich mit unsauberen ( teilweise kriminellen) Methoden arbeitet, derart monopolistisch werden, dass man als Kunde praktisch gezwungen wird mit diesen Leuten zu arbeiten und Verträge abzuschließen?
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