Eutelsat Konnect: nächster Spotbeam für Deutschland aktiviert

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Eutelsat konnect
© Eutelsat
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Der Satellit Eutelsat Konnect fährt weiter seine Kapazitäten hoch. Die Konnect-Internetdienste sind nun nahezu flächendeckend verfügbar.

Von den fünf für Deutschland vorgesehenen Spotbeams wurde nun der vierte aktiviert. Dadurch deckt der Satellit der nächsten Generation jetzt 93 Prozent Deutschlands ab und sind die Konnect-Internetdienste damit ab sofort nahezu flächendeckend verfügbar.

Dank des neuen Satelliten sind erstmals mit den neuen konnect Diensten Bandbreiten von bis zu 100 Mit/s im Download möglich. Über Kupferleitungen angebotene „bis zu“-Geschwindigkeiten nehmen hingegen technologiebedingt mit zunehmender Entfernung vom Verteilerkasten deutlich ab. Auch im Vergleich zum Mobilfunk können Eutelsats Konnect-Dieste kommen ohne massive Drosselungen beim Datenvolumen aus. Das heißt, Internet via Satellit wird zur echten Alternative für langsames DSL und selbst Vectoring. Eutelsat bietet aktuell unter der Marke konnect drei Tarife an: Der Einstieg in die Welt hoher Datenraten beginnt bei 30 Mbit/s.

Aktuell drei Konnect-Tarife zu 30/50/100 Mbit/s

Das Eutelsat-Angebot leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Schließen einer großen Versorgungslücke für über 200.000 Haushalte, die keinen Zugang zu schnellem Internet haben. Diese unterversorgten Haushalte können nun dank Konnect handelsübliche Bandbreiten erreichen. Eutelsat begrüßt nachvollziehbarerweise auch die jüngste Initiative von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zur Unterstützung unterversorgter Haushalte in Deutschland (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Wer sich für einen Internetanschluss via Satellit entscheidet, soll einen einmaligen Gutschein über 500 Euro erhalten, der zum Beispiel für die Installationskosten und das Empfangsequipment eingesetzt werden könnte. Nähere Informationen und Konditionen zu dem Internetdienst für Europa finden sich auf der Homepage des Angebots.

Quelle: Eutelsat

Bildquelle:

  • Konnect_HD_Eutelsat: © Eutelsat

8 Kommentare im Forum

  1. Wenn es dann vernünftig läuft, finde ich es gut. Wenn aber wieder gedrosselt wird und der Ping schlecht ist, dann schade um die Subvention.
  2. Wer im Physikunterricht nicht durch gänzliches Desinteresse geglänzt hat, kann sich leicht ausrechnen das der Ping Technologiebedingt bei knapp 500 ms liegen muss, daran kann auch Albert Einstein nichts ändern. Satellit hat geostationäre Orbitalposition, einfache Wegstrecke 36000 km. Diesen Weg muß jede Anfrage/Antwort insgesamt 4x zurücklegen, macht 144000 km. Dazu kommen übliche Signallaufzeiten und Antwortzeiten im gesamten Netzwerkverkehr auf dem Boden. Ich hatte einige Zeit den Vorgänger KA-Sat und Ping lag im Schnitt bei 650ms.
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