TV Now: Neuer Premium-Bereich und Re-Design vorgestellt

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TV Now

Die Mediengruppe RTL Deutschland investiert weiter in seine Streaming-Plattform TV Now und startet ein zweites Premium-Abo mit zusätzlichen Features.

Beim Premium-Plus-Modell, das monatlich 7,99 Euro kostet und damit 3 Euro mehr als das bereits bestehende „normale“ Premium-Abo, gibt es unter anderem diese Neuerungen: Anders als bislang kann die Streaming-Plattform auf zwei Geräten gleichzeitig genutzt werden und exklusive Serien sind auch in der Originalversion verfügbar, wie die private Mediengruppe am Dienstag in Köln mitteilte.

Bislang gibt es einen kostenfreien Bereich, der sich über Werbung finanziert sowie das Premium-Angebot für 4,99 Euro im Monat. Auf TV Now präsentiert die Mediengruppe ihre Sender, die man im Live-Stream sehen kann, auch über Mediathek-Funktion. Dazu gibt es auf der Plattform exklusive Inhalte. Zu den Sendern zählen unter anderem RTL, n-tv, Vox, RTLzwei, Nitro, Super RTL und Pay-TV-Sender der Gruppe wie RTL Crime. Hinzu kommen aber auch ausgewählte Serien von anderen Sendern, die zum Teil nicht zur Mediengruppe gehören.

Kunden, die bereits ein Premium-Abo haben, können den Angaben zufolge den Tarif zu „Premium+“ wechseln und haben dann nur ein Abo. Es soll bei dem neuen Abo auch weniger Werbung geben. Die integrierten Livestreams der 14 Sender der Mediengruppe RTL Deutschland werden allerdings „aus technischen und rechtlichen Gründen nicht verändert – sie zeigen die normalen Werbeintegrationen“.

Die Plattform präsentiert sich künftig auch mit einem neuen Logo und Design. Der übergeordnete Medienkonzern RTL mit Sitz in Luxemburg hatte unlängst bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2019 angekündigt, weiter auf den Ausbau seiner Streaming-Dienste in Deutschland und den Niederlanden zu setzen. Bis 2025 sollen jährlich rund 350 Millionen Euro in die Inhalte von TV Now und Videoland fließen.

Die Bertelsmann-Tochter will damit der großen Konkurrenz der US-Giganten wie Disney, Amazon und Netflix etwas entgegensetzen. RTL will hierzulande den Vorteil des lokalen Bezugs ausspielen. Genau darauf setzt auch die private Sendergruppe ProSiebenSat.1 in Unterföhring bei München mit ihrer Streaming-Plattform Joyn.

Auch dort gibt es einen Premium-Bereich. Bei Joyn sind Dutzende Sender – auch solche, die nicht zur Sendergruppe gehören – live und als Mediatheken verfügbar.

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11 Kommentare im Forum

  1. Was für ein Blödsinn... noch vor kurzem kam hier die Meldung mit dem Ziel mehr Leute für sich gewinnen zu wollen und das wollen die schaffen in dem sie jetzige Premium Abonnenten zweiter Klasse einstufen und den Preis erhöhen für gleichbleibenden Inhalt. Die werden nie Konkurrent zu irgendeinem U.S. unternehmen. Wären sie mal lieber Joyn beigetreten...
  2. Grad mal geschaut, wenn du auf der Webseite bist, siehst du ohne Einloggen sofort verschiedene Bilder von Sendungen mit dem Hinweis "Premium" und verschiedene ohne. Die -ohne- kann man direkt ansehen, die -mit- Premium Hinweis sieht man nur als Abonaut (Abonaut, kleiner Wortwitz). Wenn man so will, ist die App Version auf Magenta auch immer noch ne "kostenlose" Version, weil man sich nicht einloggen kann, ob man ein Abo hat oder nicht. Es startet sich also Werbung, bevor man sieht, was man sehen will. Das war sicher nicht damit gemeint, könnte aber beizeiten auch mal geupdated werden. Mich nervt viel mehr nach wie vor der allgemeine Aufbau, ich hab mir inzwischen sogar wieder das Geo Abo von Amazon geholt, ich finde mich damit einfach besser und schneller zurecht, als beim Aufbau via TV Now, selbst wenn die Inhalte am Ende tatsächlich gleich sind (so weit ich das gesehen habe). Ich hab immer das Gefühl, die TV Now App "versteckt" die Inhalte, jedenfalls jene, die ich sehen will, zu gut. Wenn ich explizit danach suche, kommt es, wenn ich mich von manchen Inhalt überraschen lassen will, bin ich bei Amazon besser aufgehoben (nur meine Meinung).
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