Fußball-Bundesliga: Diese Sender übertragen die Spiele

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Vergabe der Fußball-Bundesliga-Rechte münzt inzwischen immer mehr in einem Millionen-Poker, bei dem man sich das Fan-Interesse zunutze macht. In der Saison 2016/17 haben Fußball-Fans diverse Möglichkeiten sich die Bundesliga im Fernsehen anzuschauen.

Wie so häufig haben die Rechte an den Bildern der ersten Fußball-Bundesliga den Verantwortlichen wieder jede Menge Geld in die Kassen gespült. Vor allen Dingen das ungebrochen hohe Interesse an den Übertragungen ist für diesen erneuten Aufschwung der Beträge verantwortlich. Die Fans haben in der Saison 2016/17 diverse Möglichkeiten, um sich die Spiele des eigenen Lieblingsvereins genauer im Fernsehen anzuschauen und dabei direkt die Daumen zu drücken.
 
Das Monopol der Live-Übertragungen
 
Bereits im Jahr 2013 gab es bei den damaligen Verhandlungen für die aktuellen Jahre einen klaren Sprung bei den Bezügen. Während Sky in der Vergangenheit noch etwa 250 Millionen Euro pro Saison für die Rechte auf den Tisch legen musste, wuchs der Betrag in den letzten Jahren auf fast eine halbe Milliarde Euro pro Saison an. Dies hatte auch zur Folge, dass die Telekom als weiterer großer Anbieter, der in den vergangenen Jahren noch sehr aktiv war, aus dem Rennen ausgeschieden ist. Inzwischen hat damit Sky ein Monopol, was die Live-Rechte für die Übertragung der Spiele im deutschen Fernseher angeht. Nur Kunden, die sich für Pay-TV entscheiden, können somit live am Fernseher verfolgen, wie die einzelnen Mannschaften gerade spielen. Für Sky selbst ist der Fußball in der Bundesliga nach wie vor das große und wichtige Zugpferd der Branche.

Die Wiederholungen der Spiele
 
Deutlich mehr Anbieter haben dagegen die Möglichkeit, sich an der sogenannten Erstverwertung der Aufnahmen zu beteiligen. Die Kunden bekommen so in der ARD Sportschau die Möglichkeit, Zusammenfassungen mit mehreren Minuten Länge pro Spiel zu verfolgen. Hinzu kommen auch die Berichte von den sonntäglichen Spielen der Liga, die dann in den dritten Programmen zu sehen sind. Bei der sogenannten Zweitverwertung ist dagegen das ZDF aktiv. Dort bekommen die Zuschauer jeden Samstag im aktuellen Sportstudio eine weitere Aufbereitung der Geschehnisse auf den deutschen Plätzen geboten.
 
Erst danach tritt auch Sport1 auf den Plan, wo die Ergebnisse am nächsten Tag immer wieder eingesehen werden können. Im Internet hat sich inzwischen auch die Axel Springer AG ganz klar positioniert. Auf der Webseite von „Bild“ haben die Kunden die Möglichkeit, direkt nach den Spielen online Zusammenfassungen von den Spielen zu sehen. Dort gibt es auch den Sportwettenbonus unter sportwetten.bild.de zu entdecken, mit den die Spannung zusätzlich zu erhöhen ist. Die „Bild“-Zusammenfassungen der Bundesliga gibt es seit September auch auf dem Sport-Streamingportal Dazn zu sehen.
 
Neue Ansätze der Anbieter
 
Sehr gelegen kommt den großen Konzernen in dieser Frage die weitere Aufspaltung des üblichen Spielplans in der Bundesliga. Nun soll in Zukunft auch das typische Montagsspiel folgen, welches schon seit mehreren Jahren in der zweiten Liga durchgeführt wird. Damit sorgt die Auffächerung dafür, dass pro Spieltag bis zu sechs Spiele live und einzeln in voller Länge verfolgt werden können. Der Samstagnachmittag, an dem die Spiele früher noch deutlich konzentrierter stattgefunden haben, tritt so immer mehr in den Hintergrund des Geschehens.
 
Für Anbieter wie Sky entwickelt sich der Fußball aber immer mehr zu einem Hauptgeschäft, für das der Pay-TV-Anbieter immer mehr Produkte anbietet. Die Macht des digitalen Fernsehens wird seither auch im Bereich des Sports deutlich. Denn von den Geldern, die ausgeschüttet werden, um die Rechte zu erhalten, profitieren auch die Vereine. Die Folgen davon sind übertrieben hohe Ablösesummen, die inzwischen schon absurde Dimensionen angenommen haben. Konträr dazu sind es vor allem die Fans, welche lautstark gegen diese Entwicklung im Fußball auf die Barrikaden gehen. Doch solange selbst das Abonnement für die Spiele bezahlt wird, sorgt jeder dieser Euros dafür, dass die Verhältnisse noch weiter in die falsche Richtung verschoben werden. Die Macht des Geldes scheint allerdings auch hier ungebrochen. [red]

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12 Kommentare im Forum

  1. Geht der Beitrag nicht total am Titel vorbei ? [SIZE=6]Fußball-Bundesliga: Diese Sender übertragen die Spiele[/SIZE] Fast nur Allgemeines bla, bla, bla Ich hätte da auch ein passenden Titel für euch [SIZE=6]Digitalfernsehen immer mehr Pfui statt Hui[/SIZE]
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