„Playstation Plus“: Preise nun in drei Stufen und mit Mehrwert für Gamer

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Playtstaion 5, mit Laufwerk, PS5 Controller
Nattawit - stock.adobe.com
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Sony krempelt das Bezahlmodell von „Playstation Plus“ um und verspricht den Spielern im gleichen Atemzug mehr Auswahlmöglichkeiten. Einige Spielen dürfen beim alten Preis bleiben, andere im Kombimodell sparen.

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Sony kündigte am 29. März auf der Webseite eine Fusion von „Playstation Plus“ und „Playstation Now“ an – neue Preise inklusive. Spieler können den neuen Service ab Juni beanspruchen und dann zwischen drei Preismodellen wählen.

„Playstation Plus“ Preise: So war es bisher

Der Service „Playstation Plus“ bot Spielern bisher unter anderem Zugang zu Spieletiteln, Multiplayer-Inhalten sowie Rabatten. „Playstation Now“ hingegen konzentrierte sich auf Spieletitel, die entweder per Download oder Stream gespielt werden konnten und Titel ab der Playstation 2-Ära auf die neuen Konsolen (PS4 und PS5) sowie Windows-PCs brachte.

In beiden Fällen konnten die jeweiligen Spiele solange genutzt werden, wie auch das Abonnement aufrecht erhalten wurde. Beide Services sollen nun fusionieren und in verschiedenen Bezahlstufen verfügbar sein.

Das alte Preismodell von „Playstation Plus“:

Der (einmalige) monatliche Zugang kostete bisher 8,99 Euro, bei jährlicher Zahlweise ließ sich der Preis auf 5,00 Euro im Monat reduzieren.

Bild: playstation.com

Preise von „Playstation Now“ bisher:

Für den monatlichen Zugang für den Service wurden bisher 9,99 Euro im Monat fällig.

Bild: playstation.com

Nur für „Plus“ Mitglieder ändert sich nichts

Die alten und neuen Preise für „Playstation Plus“ decken sich – lediglich der Name ändert sich in „Playstation Plus Essential“:

  • 8,99 Euro im Monat bei Einzelkauf
  • 24,99 Euro im Quartal (8,33 Euro/Monat)
  • 59,99 Euro im Jahr (5,00 Euro/Monat)

Sony betont, dass nach wie vor die selben Vorteile und Inhalte wie im alten Modell gelten werden. Die mittlere Preisebene (Playstation Plus Extra“) enthält, zusätzlich zu den Inhalten des Basismodells, bis zu 400 weitere Spieletitel. Diese können für das Spielen heruntergeladen werden. So lauten die Preise der mittlere Ebene:

  • 13,99 Euro im Monat bei Einzelkauf
  • 39,99 Euro im Quartal (13,33 Euro/Monat)
  • 99,99 Euro im Jahr (8,33 Euro/Monat)

Wird „Playstation Now“ am teuersten?

Der Service „Playstation Now“ lässt sich hingegen zukünftig nicht mehr einzeln wahrnehmen, sondern wird in die höchste Bezahlstufe eingegliedert. „Playstation Plus Premium“ enthält zukünftig alle Vorteile der beiden Grundstufen, sowie jene, die bisher aus „Playstation Now“ gewohnt waren.

  • 16,99 Euro im Monat bei Einzelkauf
  • 49,99 Euro im Quartal (16,66 Euro/Monat)
  • 119,99 Euro im Jahr (9,99 Euro/Monat)

Bei monatlicher Zahlung legen die Nutzer also einiges drauf. Wer sich hingegen für das Jahresabo entscheidet, erhält für knapp 10 Euro im Monat alle Vorteile, die vorher auf zwei verschiedene Services verteilt waren. Auch an aktive Abonnenten hat Sony gedacht und gibt auf der Seite folgenden Hinweis:

Bild: https://www.playstation.com/de-de/ps-now/

Sony verspricht, dass aktive Nutzer von „Playstation Now“ automatisch in „Playstation Plus Premium“ wechseln, ohne dass für sie erhöhte Gebühren entstehen würden.

Sony bietet seinen Kunden im neuen Modell also einen echten Deal und kann sein Versprechen halten, den Gamern neue Wahlmöglichkeiten zu bieten. Dabei ergeben sich bei quartalsweiser Buchung kaum preisliche Vorteile. Wirklich interessant dürften für aktive Spieler hingegen die Jahresmodelle sein.

Um den Start reibungslos ablaufen zu lassen, werden die Regionen und einzelnen Märkte (Asien, Nordamerika, Europa, …) gestaffelt überführt. Bis Mitte des Jahres soll der Wandel laut Sony weltweit vollzogen sein.

Zocken auf der ganz großen Bildfläche: Dieser Beamer von Sony soll auch für Gamer interessant sein.

Quelle: Sony

Bildquelle:

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