Spotify ersetzt Rakuten und rettet den FC Barcelona

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Smartphone, Spotify
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Der hochverschuldete spanische Fußball-Topclub FC Barcelona wird ab dem Sommer mit Spotify anstatt Rakuten als Hauptsponsor zusammenarbeiten. Das japanische Unternehmen verschwindet damit nach fünf Jahren vom Barca-Trikot.

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Man habe mit dem Musikstreaming-Marktführer einen Vertrag über eine „strategische Partnerschaft“ unterzeichnet, teilte der Club von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen am Dienstagabend mit. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird das Stadion der Katalanen in Barcelona den Angaben zufolge künftig den Namen „Spotify Camp Nou“ tragen – ein Schlag ins Gesicht aller Traditionalisten. Und von denen gibt es nicht wenige beim stolzen katalanischen Weltklub. Die Herren- und Frauenteams von Barça werden außerdem ab nächster Saison und zunächst bis zum Sommer 2026 mit dem Schriftzug des schwedischen Unternehmens auflaufen.

Rakuten 5 Jahre auf Barcelona-Trikot, Spotify vorerst für 4 Spielzeiten

Die vom Verwaltungsrat des Clubs genehmigte und unterzeichnete Vereinbarung müsse allerdings noch auf einer für den 3. April angesetzten außerordentlichen Mitgliederversammlung ratifiziert werden, hieß es. Vor Spotify prangte Rakuten für fünf Jahre auf der Brust des FC Barcelona. Clubpräsident Joan Laporta betonte aber schon jetzt: Die neue Vereinbarung „ermöglicht es uns, Unterhaltung und Fußball miteinander zu verbinden und gleichzeitig eine größere Zahl von Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen“.

Das Abkommen kommt zur rechten Zeit. Der finanziell und sportlich angeschlagene Club hat Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro. Die finanziellen Konditionen des Deals wurden zwar nicht bekanntgegeben. Die katalanische Fachzeitung „Mundo Deportivo“ aber, dass der Verein für vier Jahre pro Spielzeit 65 bis 70 Millionen Euro bekommt.

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12 Kommentare im Forum

  1. Die Bildzeitung hätte keine reißerische Überschrift für diesen Artikel zum Sponsorwechsel finden können, um den es nur geht. Aber die Rettung eines Fußballclubs erhöht mehr die Klickzahlen als eine simple Meldung über einen anderen Sponsor auf dem Trikot eines Vereins.
  2. Naja, dass Barca sogar den Stadionnamen verkauft, ist zwar nicht überraschend für den Pleiteklub, aber doch ein Einschnitt.
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