Streaming: Umsatz soll auf fast vier Milliarden wachsen

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Die Corona-Pandemie dürfte ihren Teil dazu beitragen: Marktforscher erwarten im Streaming-Bereich für das Jahr 2021 einen Umsatz von fast vier Milliarden Euro.

Die Bezahlangebote des Streaming-Markts in Deutschland werden den Anbietern nach Prognose von Marktforschern dieses Jahr rund 3,8 Milliarden Euro Umsatz bringen. Das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Goldmedia teilte am Donnerstag in Berlin mit, dass der Streaming-Markt damit um rund 25 Prozent wachsen werde. Für 2020 wurde von einem Umsatz von 3 Milliarden Euro ausgegangen (plus 28 Prozent gegenüber 2019). Bezahlangebote im Video-Streaming-Markt sind Abonnements für Streaming-Plattformen, die die Masse der Umsätze ausmachen. Zudem gibt es Filme, Serien und andere Video-Formate auf Plattformen, die man ausleihen oder online kaufen kann.

Die Marktforscher führen das Wachstum auch auf die Corona-Pandemie zurück, in der Kinosäle geschlossen sind. Manche Kinofilme werden bei Streaming-Anbietern zuerst gezeigt, was zusätzliche Effekte bringt, wie es weiter hieß. Aber auch neue Plattform-Angebote steigerten demnach die Umsätze.

In Deutschland wächst der Streaming-Markt. Das Abrufen von Video-Inhalten abseits des fortlaufenden Programms wird für die Deutschen immer alltäglicher. Große weltweit agierende Firmen wie Netflix, Disney, Apple und Amazon haben sich längst Marktanteile gesichert. Zudem sind hierzulande auch TV-Konzerne wie Sky mit Angeboten, RTL mit TVNow und ProSiebenSat.1 mit Joyn präsent. Dass Streaming ein Trend ist, sieht man auch an steigenden Abrufzahlen in Mediatheken, zum Beispiel bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

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24 Kommentare im Forum

  1. Dem Streaming gehört die Zukunft, dann sollte auch klar sein, dass die Umsätze stetig steigen werden. Mich wundert es eher wie lange es gedauert hat bis sich das Streaming in Deutschland durchgesetzt hat. Ich weiß noch 2013: Ich habe schon fleißig am Smart TV Serien und Filme gestreamt, während sich deutlich jüngere Leute aus meinem Bekanntenkreis noch DVDs in der Videothek ausgeliehen haben. Erst mit mehreren Jahren Verspätung haben auch sie dann das Streaming für sich entdeckt.
  2. Bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert. Ich habe gedacht, als Sky Nutzer brauche ich das nicht. Dann habe ich das Streaming bei meinem Neffen, der auch in meinem Haus wohnt entdeckt. Resultat- Sky vor 10 Monaten gekündigt, viel Geld gespart und eine weitaus bessere Auswahl. Lineares Fernsehen finde nur noch am Rande statt.
  3. Ich nutze auch Streaming, über Prime, SKY, und auch ARD/ZDF Mediathek. Dennoch, in Zeit gerechnet schaue ich am meisten lineares TV. ARD/ZDF, die Dritten, Doku auf verschiedenen Sender. Aber auch Sport auf SKY, sowie die diversen Kanäle wie SKY Action....
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